Wanderung im Hengill-Massiv

27. Juli
Auch heute wieder herrschte traumhaftes Wetter, zumindest im Südwesten, wenngleich der Wind ordentlich zugenommen hat und mich vom Berg pusten wollte.

Da es auf Reykjanes weiter rumpelt, habe ich mir heute morgen Uwes Wanderführer zur Hand genommen und mich spontan für die Rundwanderung zum Gipfel Skeggi im Hengill-Vulkanmassiv entschieden. Was für eine wunderbare Alternative! 

Der Startpunkt befindet sich in der Nähe des Hellisheiði-Kraftwerks:


Die Tour hat so manche Steilpassage:



Wie war das? Sturm ist erst, wenn das Schaf keine Locken mehr hat 😀!







Blick auf den Gipfel Skeggi, 815 m:







Nein, ich habe nicht wirklich Sorge, dass diese Gegend mal überlaufen sein wird: Viel zu viele Steilpassagen, die rauf und runter herausfordernd und teils mit rutschendem Schotter bedeckt sind. Wer große Probleme mit Höhe und ausgesetzten Stellen hat, sollte ebenfalls nicht starten. Und was für viele die größte Hürde sein wird: Man braucht ein wenig Zeit 😜.

Bei herrlichstem Wetter (wenn auch heftig Wind) habe ich die 4,5 Stunden einfach nur genossen. Was für eine wunderschöne Tour! Was für ein wunderschöner Tag.

Es rappelt in der Kiste ...

26. Juli
Was soll man machen, wenn in Island eine Hitzewelle herrscht?? Kurz mal den Artikel lesen und dann genießen!!


Ich wollte meinen freien Tag bei diesem Wetter zum Wandern nutzen und bin mal wieder rauf auf die Esja. Dummerweise hatte ich meine Kamera vergessen, so dass ich nur ein paar Aufnahmen mit dem Handy habe.


Das Wetter beim Aufstieg und auch oben war einfach ein Traum. Dann aber zogen vom Meer her Wolken Richtung Berg, verdeckten auch Reykjavík unter sich, während es über den Wolken traumhaft blieb:



Derweil ging auf der Reykjanes-Halbinsel die Post ab. Als ca. 11:40 Uhr das erste große Erdbeben gemessen wurde, soll das auch in Reykjavík zu spüren gewesen sein. Ich war zu der Zeit noch auf dem Zeltplatz, habe aber nichts bemerkt.



 Eigentlich war es der Plan gewesen, morgen in genau der Ecke wandern zu gehen. Aber angesichts der ganzen Erdbeben verschiebe ich diesen Plan wohl auf ein anderes Mal. Nicht, dass sich die Erde auftut und ich bin mittendrin 😉.

Gleichzeitig rappelte es auch unter dem Mýrdalsjökull mehr als nur ein bisschen. Aber diese Beben werden mit der Gletscherschmelze in Verbindung gebracht, siehe Artikel hier.



Mit Sonne zurück nach Reykjavík

24. Juli
Nach wie vor herrscht Ausnahmewetter in Island - Hitzewelle und Abwesenheit von Regen im ganzen Land ☀️. Dennoch begann der letzte Tag unserer Tour am Montag in tief hängenden Wolken, wir konnten kaum die Fallkante des Skógafoss sein und die wenigen, die die 431 Stufen bis zur Fallkante in Angriff nahmen, konnten den Parkplatz von oben nur schemenhaft wahrnehmen.


Wie Sie sehen, sehen Sie nichts - Skógafoss:



Das Bild änderte sich ein klein wenig am Seljalandsfoss, aber die Südküste hing einfach in Wolken, die Westmännerinseln waren nicht zu sehen.


Am Seljalandsfoss werden jetzt Parkgebühren kassiert - 700 isk für einen PKW:



Hinter dem Wasserfall - die Regensachen werden nur der Gischt wegen benötigt:


In Geysir und am Gullfoss erwartete uns dann wieder das Wetter, das wir erhofft und erwartet hatten - Sonne 🙃.


Mit der Sonne zum Gletscherglück

23. Juli
Die Aussichten für heute waren trocken, aber nicht sonderlich rosig. 11 °C sollten es werden, Wind bei 2 m/sek, jedoch bewölkt. Und genauso starteten wir in den Tag. Immerhin hatten sich die Wolken schon ein wenig angehoben, so dass wir im Ansatz etwas vom Vatnajökull sahen.

Während wir dann mit den Booten auf der Gletscherlagune umherfuhren, lichteten sich die Wolken mehr und mehr und kündeten einen wunderbaren Tag an. Auch wenn die Sonne zunächst nicht direkt schien, war die Fotoausbeute dennoch enorm. Hier nur eine kleine Auswahl:










Als wir unsere Reise dann gen Skaftafell fortsetzen, strahlte der Gletscher unter strahlend blauem Himmel. Was für ein Wahnsinnsanblick!! Es war ein Traum heute. Wir transpirierten fröhlich vor uns hin und kosteten jeden Sonnenstrahl aus.




Sonnenschein auch in Kirkjubæjarklaustur und erst als wir gen Vík weiterfuhren, zogen Wolken auf. Der Wind nahm etwas zu, aber alles im grünen Bereich. Sowohl bei Reynisfjara als auch am Kap Dyrhólaey sahen wir Papgeitaucher, wenngleich nicht ganz nah vor der Linse.



Es war auf jeden Fall ein rundum gelungener Tag.

Im Nebel durch die Ostfjorde

22. Juli
Bis in den Morgen hinein konnten wir noch die herrliche Hitzewelle und die dazugehörige Sonne genießen. Was war das gestern für ein wunderschöner Abend gewesen!

Als wir jedoch Egilsstaðir durch das Fagridalur verließen, war es mit Sonne und Wärme vorbei. Nieselregen, Wolken und Nebel empfingen uns und begleiteten uns durch die Ostfjorde, die Temperaturen sackten auf 11 °C ab.



In Höfn gar war es mit der Sicht dann ganz vorbei. Ist da irgendwo ein Gletscher??? 

Heute hat uns das Wetter nicht so gestört, war es doch ein nahezu reiner Fahrtag. Für morgen allerdings wünschen wir uns dann doch etwas mehr Sicht.

Mit der Hitzewelle durch den Nordosten

21. Juli
Je weiter wir heute gen Osten fuhren, um so schöner wurde das Wetter. Wir sahen zwar anfangs Wolken und zwischendurch auch mal dunkle Wolken, aber von Regen keine Spur. Statt dessen Sonne und immer höhere Temperaturen. Schon unser Zwischenstopp im nordöstlichen Hochland war ein einziges Sonnenbad, aber abends am Hotel angekommen, wurde es noch "schlimmer" - blauer Himmel, Sonne satt und Temperaturen jenseits der 20 °C. Wir haben es uns verdient :-). Zufrieden nach einem wunderschönen Tag und vollgefuttert nach dem leckeren Buffet genießen wir jetzt Sonne und Happy Hour.


kurzer, erneuter Sonnen-Fotostopp am Goðafoss:



Trollhöhle in Dimmuborgir:


mal wieder tolle Blubbs bei Hverarönd:




Sonne satt am Dettifoss:



Naja, eigentlich war er heute komplett ein Dreckifoss:


Selfoss:


Polarfuchs in Möðrudalur:


Touri-Fotos im Hochland :-)