Zum Sommerauftakt auf den Eyjafjallajökull

Gestern (19. April 2012) war nach altem Kalender der erste Sommertag, ein Feiertag in Island. Es heißt, wenn es in der Nacht auf den ersten Sommertag friert, wenn also Winter und Sommer zusammenfrieren, dann kann man auf einen guten Sommer hoffen. Und ja - es hatte in der Nacht gefroren, also beste Bedingungen für einen tollen Sommer :-).

Ich hatte mich gestern dem Wanderverein von Vík angeschlossen und bin mit auf den Eyjafjalljökull gewandert. Der Tag startete, was das Wetter anbelangt, zwar nicht bestens, aber er wurde immer besser und endete mit sehr viel Sonnenschein. Die Temperaturen hielten sich den Großteil der Wanderung über im Minusbereich. Hier ein paar Eindrücke von der Tour:

Der Aufstieg begann gegen 8 Uhr von der Þorsmörk aus,
alle schön im Gänsemarsch über wegloses Gelände. 21 km Tour warten auf uns: 


Leider verhindern die Wolken einen perfekten Blick in die Þorsmörk,
aber die Aussicht war dennoch toll:


Rast und Verschnaufpause:


Angekommen auf dem Gletscher.

Die Temperaturen fielen deutlich spürbar, aber so lange man in Bewegung und das auch bergauf war, brauchte es nicht viel Kleidung. Die Sonne lugte immer wieder durch und verwandelte das Eis in einen grellen Untergrund.


Wir sind am Krater der 2010er Ausbruchs angekommen und können dem "Aschemonster" ins Gesicht schauen:


Klar, dass hier wie wild fotografiert wurde:


So mancheiner ließ sich auch zu Freudensprüngen hinreißen :-)


Eine weite Landschaft aus Eis und Schnee:



Und es gibt hier hervorragende Picknickplätze:



Noch einmal der Krater, aus dem es nach wie vor dampft. Auch hatten wir fast den gesamten Aufstieg über den Schwefelgeruch in der Nase:



Nach einer fantastischen zehnstündigen Tour gab es ein entspannendes Bad im Seljavallalaug:

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