Island erleben geht an den Start

Mit Island erleben ist nun ein neuer Islandreise-Spezialveranstalter an den Start gegangen. Unser Fokus liegt auf Gruppenreisen, bei denen wir mit maximal 20 Teilnehmern Island aktiv und mit allen Sinnen erkunden und erleben. Wir sind dazu, wann immer es geht, zu Fuß unterwegs. All unsere Reiseleiter haben Island längst zu ihrer zweiten Heimat gemacht. Die Touren, die sie führen, konzipieren sie selbst und zeigen Ihnen / Euch so ihr Island.

Neben den Gruppenreisen sind auch Individualreisen möglich - ob als Mietwagenrundreise, Individualtour in kleiner Gruppe mit privatem Guide oder maßgeschneiderte Gruppenreise für eine bestehende Gruppe.

Wir würden uns über Rückmeldungen freuen :-).


Monique und das Team von Island erleben

www.island-erleben.com

Fotovortrag am 12. April

Am 12. April halte ich in Koch´s Gasthaus in Postlin einen Fotovortrag zum Thema

"Island - Reisen zwischen Polarlicht und Mittsommernacht"


Gezeigt und live kommentiert werden Reiseimpressionen aus Island aus allen Jahreszeiten einschließlich der aktuellen (Polarlicht)Bilder der letzten 2,5 Monate und einiger Fotos rund um den Grímsvötn-Ausbruch 2011.

Zwischen den beiden Vortragsblöcken gibt es ein paar isländische Spezialitäten wie geräucherten Saibling, Trockenfisch und isländische Lakritzvariationen. Wer mag, kann auch Hákarl, den fermentierten Hai, zusammen mit Brennivín probieren.

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, Eintritt: 3 €.

Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, passend zum Thema des Abend ein Lammgericht zu genießen. Dazu habe ich original isländisches Lammfleisch mitgebracht. Anmeldungen waren zwar bis zum 7. April erforderlich. Falls noch Bedarf besteht, bitte direkt im Gasthaus nachfragen: 038797 / 52433.


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Zurück in Deutschland

Bei herrlichstem Wetter hieß es am 4. April, Abschied von Island zu nehmen. Ein vorerst letztes Mal die wunderbare Südküste entlang fahren, ein vorerst letztes Mal Island und die klare Luft aufsaugen und genießen.


Und dann warten, Entzugserscheinungen eindämmen und sich auf Anfang Mai freuen, wenn die Fähre wieder gen Island ablegt :-).

Erdbebenstille im Süden

Hier noch ein kurzes Update zu den Vulkanen und Erdbeben.

Von der Hekla hat man über Ostern nichts mehr gehört. Zwischenzeitlich erregte ein Erdbebenschwarm am Gletscher Langjökull (eines der Erdbeben über Magnitude 3) das Aufsehen.

Hier im Süden ist es nun verdammt still. Es ist schon sehr merkwürdig, eine leere Erdbebenkarte im Südbereich zu sehen. Kein einziges Erdbeben im Bereich Mýrdalsjökull oder Vatnajökull. Das letzte Mal, an das ich mich bewusst erinnern kann, dass es so ruhig war, war im Mai 2011. Da schrieb ich noch gen Heimat: "Macht euch keine Sorgen, die Erdbebenkarte ist sooo langweilig, da passiert grad gar nichts." Kurze Zeit später brach Grímsvötn aus. Wer weiß ... ;-).

Nun, alles andere als ruhig ist es derzeit im Norden rund um die Insel Grímsey. Letzte Nacht erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,5 die Region. Bis jetzt halten die Erdbeben an, es gab mehrere Hundert und keiner weiß, wann dies ein Ende nehmen wird.

Übersicht Gesamt-Island:


Ausschnitt Tjörnes Fracture Zone:


andere grafische Darstellung der selben Erdbeben des obigen Bildes:


Stille herrscht also nur im Süden.

Ein letztes Mal Wintersonne in Skaftafell

Nachdem in der Ecke um Kirkjubæjarklaustur die gesamten Osterfeiertage über nur sehr bescheidenes Wetter herrschte, kam heute (2. April) endlich wieder die Sonne raus und ich nutzte ein letztes Mal während dieses Winteraufenthaltes die Chance zu einer Wanderung in Skaftafell.

Es ist absolut traumhaft, wenn man schon in 70 km Entfernung den Gletscher leuchten sieht und nahezu die gesamte Zeit über auf ihn zufährt. Mich fragten neulich mal Gäste, ob einem die Landschaft nicht irgendwann über ist. Und ich konnte nur antworten: "Nein, ich bin jedes Mal aufs Neue verzückt." Und so war es auch heute wieder.

Ich hoffte, den Gipfel des Kristínartindar zu erreichen. Es lag nicht sonderlich viel Schnee, ich war schon bei deutlich mehr Schnee auf dem Gipfel. Aber am Ende kamen ein paar wenige Schneefelder mit dünner Schneedecke und Eis darunter dazwischen und vereitelten den Plan. Die Tour war trotzdem einfach nur ein Traum. Aber schaut selber.

 Blick auf den Skaftafellsjökull mit Hvanadalshnúkur im Hintergrund: 


Auf dem Weg hat man immer freien Blick auf den Gletscher:


Mein Ziel vor Augen, auch wenn es am Ende nicht ganz geklappt hat...



Sind das nicht Ausblicke???
Ich habe keine Ahnung, wie oft ich hier schon gestanden, den Gletscher bestaunt und fotografiert habe. Ich bin immer wieder aufs Neue tief berührt und dankbar, genau jetzt an diesem Ort zu sein. Es ist einfach unglaublich schön.



Der Gipfel, den ich letztendlich (nur) erreichte, in der Mitte:



Bis hier war noch alles okay auf der vorgesehenen Route. Aber schon ein kurzes Stück später kamen ein paar Schneefelder mit dem Eis darunter. Und das an einer steilen Stelle - zu riskant, sie zu queren. Ich nahm eine Alternativroute und kämpfte mich an nicht ganz glücklicher Stelle den Schotterberg hoch.
 


Da unten wäre ich sonst anschließend weiter gewandert. 
Aber ich kam nicht hin wegen der Eis- und Schneefelder:




Bevor es zurück ging: Ein letzter Stopp an der Gletscherzunge Svínafellsjökull:



Ein letzter Blick zurück zum Gletscher ... 
und mehr als ein Monat Entzugserscheinungen ;-).


In Kürze endet mein Winteraufenthalt. Schnee hatte ich nicht viel an der Südküste, nicht der Rede wert. Aber wie ich höre, erwartet er mich nach wie vor in Deutschland.

Viele Grüße von einem unglaublich sonnigen und warmen (12 °C im Schatten) und wunderbaren Tag.