Zurück in Island

Während ich letztes Jahr bei strahlendem Sonnenschein mit der Fähre in Seydisfjörður einlief, war das Wetter dieses Jahr am 7. Mai weit weniger einladend. Nachdem ich Island Anfang April verlassen hatte, einen Feburar und März mit stellenweise 12° C und 20° C in der Sonne im April in Erinnerung, kehrte der Winter zurück und ließ sich bis jetzt nicht zum Rückzug bewegen.

Den Pass nach Egilsstaðir hatten sie wunderbar freigeschoben, links und rechts der Straße stapelte sich der Schnee:


Die Öxi als kurze Verbindung in den Süden war gesperrt und von der Nutzung der Ringstraße wurde uns wegen der Breiðalsheiði, die da zu queren ist, abgeraten. Das hieß für alle: schööön die Fjorde umfahren. Immerhin bekam ich so schon kurz vor Reyðarfjörður die ersten Rentiere zu Gesicht:




Seit Langem habe ich auch mal wieder Trockenfisch am Straßenrand gesehen:


Irgendwann setzte dann Schneeregen ein - das Wetter im Osten war nicht das beste:



Kurz vor Höfn traf ich noch einmal auf ein Rentier dicht am Straßenrand, hatte ansonsten entlang der Strecke sehr viele gesehen, aber selten in "fotogener Schlagdistanz".



Als ich die Gletscherlagune Jökulsárlón passiert hatte, 
kam endlich die Sonne raus und schien über dem Vatnajökull:




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