Stöðvarfjörður

Heute (28. Juni) übernachten wir mal in Stöðvarfjörður und nachdem der gesamte Tag ziemlich durchwachsen war, wartete hier endlich die Sonne auf uns. Nach einem lecker Essen (Schrimps-Cocktail, Lamm zum Fingerlecken, Apfelkuchen und weiße Schokolade) vom Hotel Bláfell machten wir uns zu fünft auf, den Berg hinter dem Ort zu erklimmen.Was für eine Entspannung! Die Fotos sind alle der Blick auf den Stöðvarfjörður.

ca. 21:15 Uhr:


ca. 22 Uhr:


ca. 22:15 Uhr:


Blauer Himmel, wo bist du?

Dies es hier war das letzte Foto in der Sonne:


Am Montag, den 24. Juni, schien sie noch einmal in Þingvellir und dann verschwand sie. Zuvor hatten wir am Gullfoss die "ultimative Zivilisations-Rückführ-Begegnung". Eine Kreuzfahrtschiff lag in Reykjavík im Hafen und wir trafen einen Großteil der Passagiere am Wasserfall. Ehrlich, ich hatte dort noch nie sooo viele Menschen gesehen. Meine Kamera lag im Bus, so dass ich kein Foto von der verstopften Treppe machen konnte. Vielleicht kann ich eher von Glück reden, dass wir bisher zu günstigeren Zeiten dort waren. Einmal ist halt immer das erste Mal ;-).

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (26.Juni) setzte zumindest im Südwesten der angekündigte Regen ein und wollte nicht wieder enden. Unser erster Stopp in Þingvellir ging am Mittwoch komplett im strömenden Regen unter. Nicht nur ich frage mich, warum einige Veranstalter die Regenhose NICHT auf die Ausrüstungsliste setzen. Nun gut, eine Gratis-Dusche hat auch etwas für sich ;-). Immerhin kehrte das Glück ein wenig zurück und an den Hraunfossar lugte sogar mal die Sonne hervor.

Auch der heutige Donnerstag (27. Juni) war immer wieder von Schauern durchsetzt und wir alle hoffen, dass der Regen ein Einsehen hat und uns morgen ein paar trockene Stunden gönnt. Aber wie hieß es heute Abend bei der Ankunft im Hotel: "Es regnet? Achso ... habt ihr das etwa nicht gebucht???" ;-).

Sonne und Meer

Der 23. Juni startete endlich so, wie wir uns das bereits die letzten Tage gewünscht hatten - mit Sonne und sommerlichen Temperaturen. Die Temperaturanzeige im Besucherzentrum Skaftafell zeigte 15,9°C an - bestimmt im Schatten unter einem Busch ganz oben auf dem Berg. Nein, es war deutlich wärmer :-). Lediglich der Wind, der später aufkam, ließ es etwas kühler werden und in Kirkjubæjarklaustur hörten wir tatsächlich eines der seltenen Gewitter (nur Donner, keine Blitze).

am Svartifoss:




Strand Reynisfjara
Die Winterstürme haben viel Strand weggenommen, alles sieht verändert aus.


Blick vom Kap Dyrhólaey auf den Strand Reynisfjara und die Felsnadeln Reynisdrangar:


am Kap Dyrhólaey:



Eis-Tag

Der 22. Juni sollte eigentlich ein seehr sonniger Tag werden, aber viele Stunden des Tages mussten wir die Sonne - ohne fündig zu werden - suchen. Wer sich auf den seit Tagen gleichlautenden Wetterbericht verlässt, ...

Pünktlich an der Gletscherlagune riss dann aber die Wolkendecke auf.

Viel Sonne, viele Eisberge, viele Menschen:


Die Bootstouren liefen ohne Pause, so dass die Besatzungen nicht mal Zeit für ihre Kaffeepause hatten - hier wurde gerade das Care-Paket übergeben:


Dieser Berg drehte sich gerade:


Nicht gerade perfekt zu verstehen, aber mit Showeinlage:



Am Abend sind wir dann wieder mit einem Teil der Gruppe auf den Gletscher. Da wir 22 Mann waren, wurde die Gruppe geteilt, Óskar von www.iceguide.is half mit.


 
 Óskar mit seinem Teil der Gruppe:


Einar im Gespräch:



Diese Spalte wird immer größer:



Das Gegenfoto dazu - fotografiert von Einar, mit mir als Leuchtboje:


Das Foto findet ihr auch auf seiner Facebookseite:https://www.facebook.com/pages/LOCAL-GUIDE-of-Vatnajokull/334878853245346

Und hier gibt es das Geräusch zu den Fotos:

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Mückenplage

Letzte Woche hatten wir uns am Mývatn noch mit Mühe und Not gegen die Mücken gewehrt. Heute (21. Juni) führte der Weg direkt vom Bus in den Kiosk, um massenweise Mückennetze zu kaufen. Ich habe zwar schon mal wesentlich stärkere Schwärme dort erlebt, aber ohne Netz war es heute einfach eine Plage.



Versuche ohne Netz:



Da - wie wir sehr kurzfristig erfuhren - Leirhnjúkur seit kurzem gesperrt ist, mussten wir spontan umplanen, verlegten das Picknick erstmal an die Spalte Grjótagjá. Auch dort - wie auch bei Dimmuborgir - Mücken über Mücken:


Das sind die Hinweise und Absperrungen bei Leirhnjúkur:



Da Leirhnjúkur entfiel, sind wir zum Hengifoss hoch:


Fotos aus dem Bus heraus, die bei der Fahrt entlang des Südostufers 
des Lagarfljót entstanden:



Radfahrer jagen

Auf unserem Weg von Akureyri Richtung Mývatn fuhren wir heute (20. Juni) gezwungener Maßen einige Kilometer hinter Teilnehmern des zweiten WOW Cyclothon hinterher (http://www.wowcyclothon.com/). Dieses Radrennen ist ein Non-Stop-Staffelrennen, bei dem die einzelnen Teams versuchen, binnen 72 Stunden einmal um die Insel zu radeln. Das Gewinnerteam im letzten Jahr erreichte die Ziellinie nach knapp 41 Stunden. Warum haben wir eigentlich das Gefühl, dass wir bei den 6-Tage-Touren um die Insel hetzen ;-)?

Hier ein paar Eindrücke, alle aus dem Bus heraus fotografiert:




Die Rennregeln besagen, dass das begleitende Teamfahrzeug immer hinter den gerade radelnden Teammitgliedern fahren muss. Es sei denn, es sind gerade mehrere Radler verschiedener Teams bei- und hintereinander. Dann fahren die Begleitfahrzeuge im Anschluss. Das führte an den Stellen, an denen wir auf sie trafen - nämlich beide Male am Berg - dazu, dass wir zunächste eine Karawane von Wohnmobilen überholen mussten, bevor wir überhaupt auf die Radler trafen.

Das Wetter startete heute Morgen besser als erwartet, aber am Dettifoss haben wir uns eine richtig nette Dusche eingefangen. Eine Portion Mitleid ging an die Radler, die in genau dem selben Mistwetter unterwegs waren. Zurück in Akureyri ist es aber wieder trocken und so soll es die nächsten Tage bleiben.

Die Sonnenscheintour

Wir hatten auf der "Juwelen" Gäste an Bord, die sagten "Wenn wir im Urlaub sind, scheint immer die Sonne". Gerade in Island kommentiere ich das gerne mit einem Lächeln. Aber verdammt, sie hatten Recht :-). Auch unser letzte Tag (17. Juni - Nationalfeiertag) verlief ohne Regen und als wir an den Hraunfossar waren, zog die Sonne sogar die komplette Show ab:




Wer ein paar Geräusche zum Wasserfall braucht, klickt einfach hier:

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Und so beschlossen wir, diese Tour in "Sonnenscheintour" umzubenennen.

Am Nachmittag ging es mit einem Teil der Gruppe zum Relaxen in die Blaue Lagune - schöner Abschluss einer schönen Tour.

Schmorbraten

Nach einem traumhaften Abend am Fjord, an dem die Sonne nicht mehr unterging, erwartete uns heute (16. Juni) ein traumhafter Tag. Das Thermometer im Bus zeigte 18 und 19°C an - Schatten oder Sonne? Im Bus jedenfalls fühlten wir uns wie ein Schmorbraten und konnten mit den kleinen Lämmchen im schwarzen Pelz mitfühlen. Außerhalb des Busses genossen wir einfach diesen wunderbaren Tag.

Der Eyjafjörður von unserem Hotel aus:


Blick auf Akureyri:


Nahe der Öxnadalsheiði:


Torfgehöft Glaumbær:


Krater Grábrók:


Immer mehr Schotterpisten öffnen nun. Wir konnten bereits am Freitag die Öxi mit dem Bus befahren, am Samstag die 901 (Möðrudalur), der Kjölur ist offen und nun auch die Strecke Ásbyrgi-Dettifoss (864). Es wird also so langsam und so ein sonniger Tag wie heute, der schmeckt ganz doll nach Sommer und tut einfach nur gut.

Schnupperstunde am Mývatn

Der Wetterbericht und das Wetter hatten sich heute (15. Juni) nicht so ganz 100%ig abgesprochen und so starteten wir recht bewölkt aber planmäßig kühl im Osten des Landes. Als wir uns dem Mývatn näherten, kam die Sonne endlich raus und bescherte uns wunderbare Momente an den Schlammpötten:


Hin und wieder fällt mir ein, dass meine Kamera auch filmen kann, drum sind hier mal zwei Videoaufnahmen von den Blubbs dieser Welt:

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Tja, und wenn es eh schon so schön schnuppert, dann kann man doch gleich den fermentierten Hai dazu packen ... das ist dann ein Geschmacks-Abwasch :-).


Wir sind am Abend am sonnigen Eyjafjörður angekommen und genießen das Wetter und die Aussicht.

Nachtrag Djúpivogur

Hier sind noch ein paar Aufnahmen aus Djúpivogur vom 14. Juni, die ich - weil sie auf einer anderen Speicherkarte waren - übersehen hatte.

die Vogeleier:


Walskelett:


mein Lieblingsfisch auf diesem merkwürdigen und interessanten Hof:

 

Wasserfall im Tal Fossárdalur = Wasserfallfluss-Tal: