Von Tieren, Regen und Wasserfällen

Die letzten Tage (4. bis 6. Juli) war das Wetter durchwachsen, verschonte uns aber mit all zu heftigen Regengüssen. Eigentlich war es jedes Mal so gut wie trocken, wenn wir ausstiegen.

Unsere Tour durch die Ostfjorde verlief reichlich aufregend, hatten wir doch ein Fahrzeug vor uns, das sich möglicherweise auf der falschen Insel wähnte. Die Fahrerin fuhr durchgehend mittig mit 60 km/h und schwenkte sehr, sehr oft komplett auf die linke Fahrspur:


Kurz vor Djúpivogur fuhr sie - nach 45 km!!! - endlich links ran und ließ uns vorbei. Unser Fahrer traf sie eine Weile später in Djúpivogur und stellte sie bezüglich ihres Fahrstils zur Rede. Sie hätte uns nicht gesehen. 45 km lang???


Und sie hätte Angst mit dem Fahrzeug gehabt. Das hatten wir sehrwohl gemerkt. Ihr Fahrabenteuer war bisweilen lebensgefährlich und sie war ein gefährliches Verkehrshindernis. Unglaublich!

Am nächsten Tag trafen wir die nächsten Isländer, die nicht wussten, wie sie uns vorbeilassen sollen und statt dessen Ewigkeiten vor uns her liefen ;-). Das arme kleine Küken - es war am Ende bestimmt völlig erschossen:


Unterwegs im nordöstlichen Hochland auf der 901:




Auf der 100%ig sicheren Suche nach dem berühmten Stein- oder Felswal trafen wir am 6. Juli auf eine sehr neugierige, kleine Pferdeherde. Ich hoffe, dass alle Gäste die Pferde im Großformat auf ihren Speicherkarten verewigen konnten - ich blieb mit Sicherheitsabstand vorm Zaun ;-).

Kurze Zeit später sahen wir auf der Tjörnes-Halbinsel aber viele Papageitaucher. Und endlich auch echte Wale - juhuu!!



Beim Dettifoss:





Krater Víti:


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