Hot potten in den Westfjorden

Bei traumhaftem Wetter setzte ich heute (13. Sep) meine Reise in den Westfjorden fort. Ich war zum ersten Mal in der Strandir-Region, zum ersten Mal im Krossneslaug, ich hatte bis zum Mittag bezaubernde Sonne und war schlichtweg begeistert.

Die heißen Pötte direkt an der Straße und direkt am Wasser in Drangsnes:


Traumhafte Küstenlandschaft, tolle Straßenführung entlang der Straßen 645 und 643:


Das Schwimmbad bei den Farmen Laugarhóll / Klúka an der 645:


Entlang der 643 ... man hätte in einer Tour stoppen und fotografieren können:



Blick auf Djúpavík:



Das Krossneslaug am Ende der befahrbaren Welt: 





bei Djúpavík:


Hier nagt der Zahn der Zeit (Djúpavík):


Veiðilseya:


Auf der Steingrímsfjarðaheiði auf dem Weg Richtung Isafjörður 
(bzw. hier Blick zurück Richtung Hólmavík):

"Schnee von gestern" auf etwas über 500 m Höhe


Als ich in Reykjanes ankam, auf der Suche nach dem Hotel, und dieses eine Haus dort sah ... so abgeblättert, aus längst vergangenen Zeiten, nicht sicher ob ich in einem alten Altenheim oder in einem alten Krankenhaus angekommen war, da dachte ich erst: uiuiui. Zum Schlafen brauchts nur ein Bett und auch renovierunsgbedürftige Häuser können ihren Charme haben.

Der Himmel tat sich auf, als ich im Pool war. Wie sagten andere (isländische) Gäste des Hauses: "Swimmingpool? Das ist der größte Hot Pot Europas!" Was hat er - 50 m? Keine Ahnung - ewig groß. Und nein, es ist kein Swimmingpool - oder wer will wohl schon in 40°C heißem Wassern schwimmen ;-)? Es geht einfach nicht, es ist zu warm.

Nein, hier tat sich der Himmel auf - es war einfach nur wow und alles rund herum so was von egal:



Wie sagte eine Isländerin, als wir uns über Island, Reisende und Preise unterhielten:

"Du musst viel geben, um herzukommen. Aber das Land gibt dir ganz viel zurück.

Wie wahr!

1 Kommentar:

Ulla hat gesagt…

Man möchte gleich mit baden!! Danke für die Sehnsuchtsbilder.
Gruß Ulla