Finale mit Hai

Am 24. Mai hieß es dann, so schnell wie möglich nach Reykjavík zu kommen - was nicht so einfach ist, wenn man östlich von Akureyri startet. Hin und wieder verflucht man dann, dass die maximal erlaubte Geschwindigkeit in Island 90 km/h beträgt.

Im Botanischen Garten in Akureyri hält sich die Blütenpracht noch in Grenzen - Tulpen und Osterglocken jedoch stehen noch in voller Blüte.

Wir "versüßten" uns die lange Rückreise mit einem kleinen Leckerli:


Hatten wir am Vortag noch lange den Schwefelgeruch aus dem Bad im Bus, begleitete uns an diesem Tag der Ammoniak-Geruch des Hákarl :-).

Wenn wir auf das Wetter der letzten Tage zurückblicken, hatten wir viel Glück. Es war überwiegend trocken, wir hatten ganz viel Sonne, aber auch Sturm, eine ordentliche Regenschauer und Schneegestöber. Zwischen -2°C und 14,8°C war alles dabei und seit dem Besuch im Mývatn Nature Bath ist auch die Grundbräune für den Sommer vorhanden.

Danke an alle für eine schöne Tour und einen gelungenen Saisonstart!

Der Zeltplatz in Reykjavík wird derweil immer voller - es sind schon viel mehr Camper vor Ort als letztes Jahr um diese Zeit. Allein, er ist noch nicht geöffnet. Noch wird im Bereich der alten Rezeption gebaut, die neue Überdachung steht schon und man rechnet mit einer Öffnung Mitte Juni. Bis dahin heißt es weiterhin zu hoffen, dass hin und wieder mal die bereits offenen Sanitäranlagen gereinigt werden und das Klopapier nachgefüllt wird (klappt noch nicht so). Was auf jeden Fall schon klappt, sind nächtliche Ruhestörungen durch laut grölende Camper, die des Nachts in ihre Zelte fallen und alle aufwecken, die sich in ihrem Umkreise befinden :-(. Wir hatten auf der letzten Tour am Mývatn überlegt, wie sicher es wohl ist, eine Leiche in den Schlammpötten verschwinden zu lassen. Wie kommt es nur, dass ich mich ausgerechnet gestern Nacht an diese Überlegungen erinnerte ...

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