Island - Land aus Regen und Nebel

Island - Land aus Feuer und Eis? Wer sagt das? Wir hätten heute ne Menge Feuer gebraucht und gerne auch ein bisschen Eis gesehen. Statt dessen behielt der Wetterbericht Recht und es regnete munter vor sich hin. Dazu noch eine große Portion Nebel und schon fährt man durch die Ostfjorde und sagt: "Also rein theoretisch sind jetzt neben uns Berge." Die Sicht war also zwischenzeitlich extrem bescheiden, die Öxi sind wir gar runter geschlichen, da wir streckenweise Sichtweiten unter 30 m hatten. Die Lüftung kam vorne auch nicht mehr hinterher und der Fahrer musste immer wieder Hand anlegen:


Immerhin haben wir ganz viele Rentiere gesehen :-). Und nach der vielen Sonne tat der Schatten auch mal gut, denn das Gesicht kommt ja kaum noch hinterher mit dem Umwandeln der Sonnenröte in Sommerbräune ;-). Also, Schontag fürs Gesicht heute.

Überraschung dann an der Gletscherlagune: Es war trocken. Aber huch, die Eisberge waren vor lauter Nebel nicht zu sehen.


Die nächste Überraschung war, dass es nicht gemügend Guides für die Boote gab und ich das erste Mal die Nummer mit dem Eisberg in der Hand alleine machen musste. Schade aber auch, dass ich nicht so einen tollen Floatinganzug an hatte, denn so ein Eisberg tropft und tropft und tropft und ist ungemein nass. Wir sind teilweise so dicht wie nie an die Eisberge rangefahren, damit wir überhaupt etwas sehen.

Versöhnlich wurde es einige Zeit später - da lichteten sich die Wolken und wir bogen spontan zum  Fjallsárlón ab, um wenigstens ein wenig Gletscher zu sehen.



Tja, auch das ist Island :-).

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