Ice ohne Sunshine

Für den 27. Juli sagte das Regenradar, dass es auf unserer Strecke zumindest trocken bleiben sollte. Das wollten wir hoffen - ging es doch an den Vatnajökull (Insider: "großer Gletscher"). Aber man weiß ja nie, ob das Wetter den Wetterbericht auch gelesen hat ;-). Doch wir hatten Glück. Unsere Wanderung auf der Skaftafellsheiði fand teilweise sogar in Sonne mit Sonnenbrandgefahr statt. Auf jeden Fall war es sehr, sehr warm (Achtung: für isländische Verhältnisse - wir wissen, dass in Deutschland ein anderes "sehr warm" existiert :-)) und wir kamen ordentlich ins Schwitzen.

Am Nachmittag zogen dann Wolken auf. Unsere Zodiac-Tour hatten wir zu 17:30 Uhr gebucht - vorher war nichts machbar, seit Wochen ausgebucht. Dennoch hatten wir Glück, denn am Tag zuvor ging auf Grund der Eissituation (viel kleines Eis) gar nichts und auch an diesem Tag hatten sie wohl eine ganze Weile überlegt, ob sie starten können oder wieder alles absagen müssen.

Vom Ufer aus:


Auf Grund des vielen kleinen Eises gab es für alle Boote egal welcher Firma nur eine Ausfahrt und es gab sogar so etwas wie einen kleinen Stau.


Die Zodiacs mussten den Weg frei machen. Auch für die Amphibienfahrzeuge waren mehrere Zodiacs als "Eisbrecher" / "Eiswegfeger" unterwegs:


video

An der Abbruchkante:
Man lernt nicht aus. Auf dieser Fahrt erfuhren wir, dass das Eis hier an der Abbruchkante wohl 40-50 m aus dem Eis herausschaut und sich dann noch bis 160 m unter der Wasseroberfläche fortsetzt.




Das Eis sieht vor dem dunklen Himmel einfach toll aus:




unser Bootsführer auf seiner letzten Fahrt des Tages:




Wiedermal ein tolles Erlebnis!

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