Ein letztes Mal Landmannalaugar

Am 24. und 25. August war ich zwei Tage lang mit einer Gruppe von Pilotreisen (http://pilotreisen.ch/) auf Tour. Die Sonne der letzten drei Wochen schien sich verabschiedet zu haben und das Wetter hatte eher herbstliche Züge. Dennoch war es am Sonntag trocken.


Am Montag ging es dann nach Landmannalaugar. Während uns noch beim Start in Hella Nieselregen und ein grauer Himmel den Tag madig machen wollte, lichteten sich die Wolken je näher wir unserem Ziel kamen und bei der Wanderung selber war immer wieder auch blauer Himmel zu sehen.


Die F208 von Hrauneyjar aus ist inzwischen übrigens in einem ziemlich miesen Zustand.




Die Farben des Herbstes:


Ein wunderbarer Anblick zum Saisonabschluss bezüglich dieses Ziels:


Das Wetter ist ansonsten derzeit auf Herbst "getrimmt". Eigentlich hatte ich bereits seit Anfang August das Gefühl, der Sommer sei vorbei - die hellen Nächte fehlten einfach. Aber dann kam ja plötzlich die Sonne raus und gab noch einmal alles. Nun aber haben wir es Ende August und man muss der Tatsache ins Auge blicken, dass der Sommer wirklich vorbei ist. Es ist nach 22 Uhr dunkel und als ich heute mal um 4 Uhr wach war, war es auch da noch finstere Nacht. Mit dem Licht verschwinden die Sommergefühle. Heute (26.08.) waren es zwar immer noch 12 °C, als ich im Schwimmbad meine Bahnen zog, aber der bewölkte Himmel ließ es viel, viel kühler wirken.

Auch wird das Land langsam leerer. Den Zeltplatz in Landmannalaugar habe ich die ganze Saison nicht so leer gesehen und auch in Reykjavík stehen immer weniger Zelte. Dort scheinen sich die Camper auch so langsam an die Hinweisschilder zu gewöhnen, auf denen es heißt, dass zwischen  Mitternacht und 8 Uhr Ruhe herrschen soll. Oder ist man in der Zwischenzeit einfach zu k.o., um die nächtlicheen Ankömmlinge und Abreisenden zu hören? Ja, so ein Islandsommer, der zerrt und so nach und nach entweicht die Luft ...

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