Fimmförðurháls

Während wir seit Samstag gebannt auf den Vulkan Bárðarbunga schauen, nahmen wir am Sonntag (17. August) einen anderen Vulkan unter die Füße, wanderten von Þorsmörk / Goðaland aus hoch zur Ausbruchsstelle am Fimmförðurháls von 2010.

Das Wetter war bestens - strahlend blauer Himmel, sonnig, nur ein laues Lüftchen. Okay, als wir nach  Þorsmörk starteten, zeigte das Thermometer nur ganze 6°C an und arbeitete sich bis zum Start der Wanderung auf immerhin 9°C hoch. Aber was juckt einen die Temperatur, wenn der Rest stimmt ;-). Und außerdem ging es ja bergauf.

Da es mit Ausnahme des einen Nieseltages (Freitag) viele Tage trocken gewesen war im Süden, machte ich mir um die Furten entlang der F 249 nicht ganz soo viele Sorgen, aber natürlich doch einige. Die waren aber unbegründet. Bei der Fahrt am Morgen hatten wir sehr niedrige Wasserstände und einige Stellen waren komplett trocken. So lässt sich das aushalten :-).

Eine Weile nach dem Start in Básar:






Ankunft bei den 2010 entstandenen Kratern:


Zuletzt war ich 2011 oben (von Skógar aus) - damals dampfte alles noch, heute tat es das nicht mehr. Aber oben auf den Kratern war es noch schön warm bis heiß und das an der Oberfläche. Wir hatten beim Picknick also eine tolle Sitzheizung :-).




Irgendwann wurde es tierisch laut - ein Heli drehte seine Runden und landete schließlich nahe den Kratern. Wenn man sich zu Fuß den Berg hochkämpft, dann wird man schon leicht säuerlich über den ruhestörenden Lärm und auf diejenigen, die sich da mal eben schnell für ein "kleines" Geld hochchauffieren lassen ...







Der Gígjökull, durch den 2010 das Schmelzwasser abfloss:


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