Jökulsárlón und dann Herbst

Der Morgen des 29. August startete richtig gut - endlich waren da die Nachrichten von einem bestätigten Ausbruch, auch wenn er zu dem Zeitpunkt, als wir davon erfuhren, schon zu Ende war. Aber das wussten wir ja noch nicht. Und außerdem schien die Sonne - das war wesentlich mehr, als der Wetterbericht versprochen hatte. Der sagte nämlich was von Regen an unserem ersten Ziel, Jökulsárlón. Wir hatten zwar noch eine Wetterscheide vor uns und da kann man durchaus krasse Wetterumschwünge erleben, aber wir waren frohen Mutes. Zusammen mit den Vulkannachrichten und den ersten Bildern vom Ausbruch starteten wir beschwingt in den Tag und wurden nicht enttäuscht:



Dieser Spanier bescherrte uns die spritzigste Führung, 
die ich diesen Sommer auf der Lagune erlebt hatte:




 

Nach der Mittagspause in Höfn hatte das Wetter dann keine Lust mehr bzw. wollte uns zeigen, was ein isländischer Herbst ist. Mein Busfahrer meint zwar, vor September ist hier kein Herbst, aber was wir heute geboten bekamen, mutete schon sehr herbstlich an: Viel Wind, dunkle Wolken, Regen, keine Sicht, dann doch wieder Sicht, dann wieder kein Wind, kalt, dann wieder wärmer ... wir hatten so alles dabei und waren am späten Nachmittag erschöpft vom Wetter. Muss auch mal sein ;-). Nun sind wir erschöpft vom Essen. Das Buffet in Hallormstaður war wieder richtig lecker und verführte uns dazu, viel zu viel zu essen. Ach, geht uns das gut :-).

Keine Kommentare: