Island – es geht los


Am 2. Mai war es dann endlich soweit – Island, ich komme! Die letzten Tage vor der Abfahrt fiebert man dem Ereignis dann ja doch etwas entgegen, während man weiß, wiiie viel noch zu erledigen ist, wenn man mal wieder etwas länger unterwegs ist – und eigentlich keine Zeit hat. Angesichts der nicht sonderlich berauschenden Wetteraussichten in Island nahm ich in Deutschland alles an Sonne mit, was noch ging.

In Island ist der Donnerstag nach dem 18. April der erste Sommertag und es heißt, wenn Winter und Sommer zusammenfrieren, wenn es also in der Nacht auf diesen ersten Sommertag friert, wird es ein toller Sommer. Gilt das eigentlich auch für Deutschland und Island? Biegen wir uns die Sachlage doch einfach mal zurecht … ich mal mir die Welt, wiediewiediewie sie mir gefällt: Wenn Deutschland und Island zusammenfrieren, wenn es also in der Nacht vor der Abreise nach Island in Deutschland friert, dann muss das einfach ein toller Sommer werden J. Als ich mich am 2. Mai gegen 6 Uhr auf die Reise machte, hatte ich doch tatsächlich vorher die Scheiben kratzen müssen! Das Thermometer kletterte im Laufe der Fahrt von 1°C auf 12°C.
Die Fahrt durch Deutschland und Dänemark war ein Wettertraum – strahlend blauer Himmel und Sonne. Herrlich! Und dann passierte auf Dänemarks Autobahn das, womit ich in Island täglich, außerhalb Islands aber recht selten rechne – mich erwischte der erste Steinschlag der Saison. Wie war das mit dem tollen Sommer?? Fing ja schon mal gut an.

kurzer Gang zum kaputten Strand


Beim Check in ging es absolut zügig voran.

Wir fahren!
Die Fähre war rappelvoll. Immer mehr Busreiseveranstalter bieten in der Nebensaison die Wikingerkreuzfahrt der Smyrilline an (ergo: immer mehr Leute auf der Fähre, die nicht wissen, worauf sie sich da eingelassen haben) und selbst das Autodeck war das erste Mal bei meinen Überfahrten (immer Nebensaison) sooo proppevoll, dass nichts mehr raufpasste. Auf dem Schiff, komischerweise, verlief es sich dann.

Einparken, wie ich es "liebe".

Ich kam zumindest nicht mehr an mein Auto.
Die Abfahrt verzögerte sich um eine Stunde und alle genossen die herrliche Sonne an Deck. Wer bisher noch keine Basis für die Sommerbräune gelegt hatte, hätte das spätestens jetzt nachholen können. Selbst als die Fähre schon Fahrt aufgenommen hatte, ließ es sich noch gut an Deck aushalten. Ein wunderschöner erster Tag.


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