Im Nieselgrau durch den Süden

11. Juni
Ein neuer Tag, ein neues Glück? Nein: Ein neuer Tag, altes Wetter! Der Himmel war grau, die Wolken hingen tief, von oben tröpfelte es. Haben wir eigentlich am Fuße eines Gletschers geschlafen? Wenn ja, wo war der? Ach wie schön, wenn man nichts von der Landschaft sieht ...

Es nieselte heute den gaaanzen lieben langen Tag vor sich hin. Es war immer aushaltbar, nie zu kalt, aber irgendwie bescheiden, da die Sicht teils doch arg beschränkt war. Wir starteten morgens am Kap Dyrhólaey.

Was hat Monique gesagt - wir sollen nicht so dicht ans Wasser? Wieso?


Irgendwas von Unterströmung und dass die Wellen einen von hinten überfallen.
Achso - aber welche Wellen denn??? 


Verdammt! DIESE Wellen! 
Ach das meinte sie mit "Irgendwer holt sich immer nasse Füße".

 
Man gut, dass wir abheben können ...



Am Strand Reynisfjara gab es mal richtig viele Papageitaucher. Über den Basaltsäulen einige, hinten bei den Trollen viele ... aber alle sehr, sehr klein auf dem Fotoapparat.

Suchbild: Wo ist der Lundi?




Von Vík nach Klaustur gab es nur Regen und Grau, von Gletschern weit und breit keine Spur. Wie aufmunternd und bunt im Gegensatz dazu der BBQ-Burger im Systrakaffi in Klaustur ... leeecker!


Auch vom Vatnajökull haben wir natürlich nicht allzuviel gesehen. Kurz vor Skaftafell tauchte schemenhaft etwas aus dem Grau auf, was nach Gletscher aussah. Auch zum Svartifoss ging es zwar im Niesel, aber die Luft war unglaublick klar und rein, es hat einfach Spaß gemacht zu laufen. Als wir dann zum Svínafellsjökull gingen, hatten sich die Wolken ein wenig gelichtet, so dass wir sogar einen ganz passablen Anblick geboten kamen.

Wir hoffen alle auf die versprochene Wetterbesserung morgen ;-).

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