Mit allen Wettern in die Ostfjorde

12. Juni
Seit zwei Tagen hatten es die Wetterberichte versprochen. Selbst heute Morgen sprachen sie noch davon: Sonne an der Gletscherlagune! Was hatten wir uns darauf gefreut - wäre es doch soo schön gewesen, nach zwei Tagen im Regen und Grau endlich Sonne zu sehen und dann auch noch dort. Doch was kam? Tief hängende Wolken und Niesel von oben. Ach nööö. Die Bootsfahrt fanden dennoch alle ein Erlebnis und drei Frauen hatten gar den Trip mit den Zodiacs angetreten. Schön, dass das dieses Mal zeitlich geklappt hatte.


eine junge Raubmöwe:


Die Küstenseeschwalben verteidigen eisern ihr Brutgebiet:




Diese hier attackierte mich eine ganze Weile:


Vogelalarm:


Das Wetter in den Ostfjorden war ein einziges hin und her. Mal Sonne, mal Regen, dann wieder Sonne, dann wieder ... Doch wir kämpften nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit Autofahrern, die streng mittig fuhren und dann natürlich nur mit 60 km/h. Zum Glück verschwand dieses Fahrzeug irgendwann auf einem der Höfe:


Wir kämpften aber auch den nun schon zweiten Tag mit unserer Heizung im Bus. Nach "geht", "geht nicht",  "geht", "geht nicht", "geht", "geht nicht", lautete heute die endgültige Diagnose: geht nicht. So muss der Bus über Nacht in die Werkstatt und wir hoffen, dass morgen dann die Heizung geht, denn noch sind die Temperaturen doch recht weit von Sommer entfernt.

Die Sonne, das fremde Wesen, zeigte sich selten, aber sie zeigte sich. 
In diesen Momenten wurde es sogar im Bus warm ;-).


In Djúpivogur kamen wir den Rentieren ganz nah!



Im oberen Bereich der Öxi trat plötzlich Schneegestöber auf ...


..., das dann genauso plötzlich wieder verschwand


Auf dem Weg zum Hotel haben wir dann fast noch eine Rentierherde überfahren. Sie standen da ganz friedlich an der Straße und wir fuhren schon langsam, als sie plötzlich entschieden, dass das Gras auf der anderen Seite leckerer ist. Rummms, direkt vorm Bus über die Straße. Hier macht man was mit ;-).

Nach dem Abendessen in Hallormstaður zeigte sich das Wetter dann wieder von seiner guten Seite:



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