Schneesturm im Juni

13. Juni
"Heute müssen wir tapfer sein." Eigentlich bezog sich das mehr auf die Tatsache, dass fast im gesamten Land die Sonne scheinen sollte - nur nicht im Nordosten und Norden, wo wir unterwegs sein würden. Aber was uns dann tatsächlich erwartete, danit hatten wir nicht gerechnet. Recht bald, nachdem wir Egilsstaðir hinter uns ließen, begann es zu regnen. Nanü, sollte es nicht trocken bleiben??

Auf der Fahrt entlang der Straße 901 setzte dann gar der Schnee ein, der sich zu einem kleinen Schneesturm ausweitete. Wir schreiben den 13. Juni und in Deutschland herrschen teilweise über 30 Grad, während wir also im Schneesturm feststecken. Das ist Sommer in Island ;-)!

Straße 901


Aussichtspunkt vorm Möðrudalur:


Manche Gäste sind hart im Nehmen:


Während unseres Stopps beim Fallakaffi:



Am Mývatn angekommen, herrschte "Sauwetter" bei den Schlammpötten. Es schneeregnete ordentlich, als wir in Dimmuborgir unsere Mittagspause einlegten, war dann zur Wanderung aber einigermaßen trocken. Halbwegs trocken blieb es auch bei den Pseudokratern. Von den Mücken übrigens keine Spur - wie das wohl kommt???



Am Goðafoss gab es noch eine nette Fotoeinlage:


Als wir den Eyjafjörður erreichten, war ich einigermaßen beruhigt. Von der versprochenen Sonne war zwar weit und breit nichts zu sehen, aber es schien für den Abend trocken zu bleiben. Und das war wichtig, wollten wir doch zum Reiten bzw. zur Walbeobachtung.

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