Herbstlich durch die Ostfjorde

21. Juli
Angesichts der aktuellen Wetterlage - Wind und Kälte aus Nordost - war klar, dass wir heute in den Herbst fahren würden, denn die Tour führte uns durch die Ostfjorde bis nach Hallormstaður. Um nicht den ganzen Tag nur im Bus sitzen und die Ostfjorde im Nebel bestaunen zu müssen, änderte ich das Programm, denn in das Museum, dass uns die Fjord-Ausfahr-Tour beschert hätte, wollte eh niemand. Also sind wir gemütlich mit Fotostopps bis Djúpivogur, haben dann die Öxi genommen und sind am späten Nachmittag zum Hengifoss gewandert. Lieber was zu Fuß machen, als nur Bus fahren.

Am Vormittag nieselte es oft, der Wind blies ordentlich um die Ecke und die Temperaturen schafften es nur auf 7°C. Oben auf dem Öxi-Passe steckten wir gar in den triefend nassen Wolken und unser Bus sah nach der Piste wie ein Moorsau aus - einschließlich der Scheiben. Man sah fast nichts mehr durch die Scheiben. Das war eigentlich auch egal, denn bis zum Hengifoss hing die Landschaft eh fast komplett in den Wolken. Dann aber die Überraschung: Die Regenvorhersage ("Regenradar") behielt Recht und am Hengifoss war es trocken, so dass wir noch eine schöne Tour hatten und uns Hunger für das Buffet am Abend anwandern konnten :-).

Der Himmel war grau und die Wolken hingen tief - wir machten das Beste draus:


Den Schafen war das Wetter egal.


Trockenes Wetter bei der Wanderung zum Hengifoss:





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