Þorsmörk - der Furtspaß

19. Juli
Heute ging es zunächst nach Þorsmörk und Goðaland und angesichts der Fahrkünste unseres Fahrers und der Aussicht auf mindestens 20 Furten war die Freude groß. Und ja, unser Fahrer gab wieder alles, genauso wie unser Bus. Wir waren am Ende des Tages erneut stolz auf beide und die Gruppe ist froh, mit diesem Gespann unterwegs zu sein.

Der Tag begann in Hveragerði etwas stürmisch, aber je weiter wir gen Osten fuhren, um so schwächer wurde der Wind - Sturmwarnung war auch eher nur für den Westen / Snæfellsnes gegeben worden. Die Temperaturen waren ab dem späten Vormittag so, dass zumindest ich im T-Shirt unterwegs war.

Die erste Panne auf der F249 - bei diesem Bus hatte sich ein Stein zwischen die beiden hinteren Reifen geklemmt. Wir kamen nicht dran vorbei, also konnten wir auch einen Fotostopp einlegen und helfen:



Kleinere Fahrzeuge kamen an unseren Bussen noch vorbei:


Als alle Handarbeit nicht half, spannten wir das Seil, das um den Stein geschlungen war, an unseren Bus und versuchten so, den Stein zwischen den Reifen hervorzuziehen. Hat geklappt:


Das war der Übeltäter:


Von Básar aus unternahmen wir eine kleine Wanderung:





Damit wir unseren Bus einmal auch IM Wasser fotografieren konnten, 
drehte Kristján eine extra Runde:



An der Gletscherzunge Gigjökull, durch die 2010 das ausbruchsbedingte Schmelzwasser abfloss:



Mit einigen hatten wir es geschafft, den Fluss zu furten, um nah ans Eis zu kommen:


Auf der Rückfahrt sahen wir die nächste Panne: Ein Kleinbus hatte sich völlig unsinnig (die Furt hätte man sogar zu Fuß meistern können, ohne nasse Füße zu bekommen) in tiefes Wasser begeben. Man sollte halt auf der Piste bleiben, statt Abenteuer zu wagen:


Der Seljalandsfoss lag am Nachmittag wunderschön in der Sonne:




Nach Skógamuseum und Skógafoss ging somit ein weiterer wunderschöner Tag zu Ende.

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