Sommergefühle

17. Juli
Seit heute sind wir mit der "Naturwunder Islands" unterwegs - 10 Tage mit Hochland und so mancher Schotterpiste. Bis kurz vor der Abfahrt blieb der Fahrer quasi "geheim" und siehe da: Wir reisen mal mit einer anderen Busgesellschaft. Ich vermute, so langsam gehen ihnen die Busse aus ;-).

Der Morgen begann wettertechnisch schon auf dem Zeltplatz bombastisch ...


Sonne & Wärme

... während die Nacht eher unterirdisch gewesen war. Wir stecken in der Hochsaison und es mehren sich die Leute, denen Rücksicht ein Fremdwort ist. Man schläft nur noch im 2-Stunden-Takt und das maximal von Mitternacht bis 6 Uhr. Dazwischen gibt es immer wieder Lärm, der einen aus dem Schlaf reißt (ankommende Busse, abfahrende Busse). Gestern gar war bis 2 Uhr gar nicht an Schlaf zu denken. Liebe Zeltnachbarn hatten Musik an - melodramatische Schmachtfetzen der untersten Kategorie - und waren darüber eingeschlafen, während rundherum auf Grund der Lautstärke kaum jemand schlief. In einem ersten Anlauf hatte ich sie nicht wecken können, dachte gar, es sei niemand im Zelt. Aber als die CD gegen 2 Uhr in die dritte Runde ging (es hörte sich eh alles gleich an), riss mein Geduldsfaden und ich wackelte so lange an deren Zelt, bis jemand darin wach wurde, den ich endlich zum Ausschalten der Musik bewegen konnte. Ich habe keine Ahnung, wie man bei der Musik schlafen konnte. Ich jedenfalls startete heute mit mörderischem Schlafdefizit in die Tour.

Das Wetterglück hielt an und so hatten wir einen wunderbaren Tag - und wieder ne Mütze Farbe im Gesicht :-). Die Tour führte uns über Borgarnes, Deildartunguhver, Hraunfassar Richtung Gletscher Langjökull, dann die Kaldidalur bis Þingvellir und von dort ins Hotel nach Hveragerði.

Hraunfossar


Blick zum Langjökull


unser Bus - vermutlich sehr robust 


unterwegs auf der Kaldidalur-Piste:




der Schildvulkan Skjaldbreiður:



auf dem Weg zum Wasserfall Öxará in Þingvellir:


Þingvellir



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