Regenfestspiele III ... ein Hauch von trocken

14. August
Als wir an diesem Morgen erwachten, hätten wir uns am liebsten ganz tief im Bett verkrochen. Es schüttete wie aus Eimern - als gäbe es kein Morgen, als würde die Welt untergehen. Der Himmel hatte all seinen Schleusen geöffnet und wir standen wie die Pechmarie darunter. Noch während des Frühstücks gab es ein paar trockene Phasen, die die Hoffnungen aufkeimen ließen, dass dieser Tag nur mit Schauern über uns ergehen würde. Doch pünktlich kurz vor der Gletscherlagune gab der Regen wieder alles.

Ein paar Mutige ließen sich dennoch nicht unterkriegen. Wir buchten die Bootsfahrt auf der Lagune und als die endlich dran war ... da war es trocken. Und was noch viiiel schöner war - es blieb für die gesamte Bootstour trocken. Wir kamen später sogar noch trocken an den Strand. Nur nicht mehr trocken in den Bus ;-). Man kann nicht alles haben.


Der Gletscher lugt schemenhaft aus den Wolken hervor:



Eisbergalarm am Strand:


 Manchmal waren der Himmel und die Stimmung sehr eindrucksvoll:


Auf dem Weg von Höfn nach Djúpivognur regnete es wieder sehr viel, in Djúpivogur regnete es, entlang des Berufjörður regnete es ... Wir konnten froh sein, dass wir wenigstens bei der Fahrt entlang der Öxi  ein wenig Sicht hatten. Irgendwann später tauchte überraschend blauer Himmel auf:


In die andere Richtung geschaut, sah es so aus:


Unser Bus nah nach der Öxi wieder mal lecker aus:


In Hallormstaður angekommen, blieb es endlich trocken. Wir konnten am Abend sogar Spaziergänge unternehmen. Wir hoffen, dass das gröbste vom schlechten Wetter zumindest für uns nun vorbei ist. Wir haben zumindest alles versucht und die Wettergeister beschworen, indem wir tapfer die isländische Mutprobe überstanden:


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