Hafrahvammagljúfur

20. September
Nur wenige Tage zuvor war für diesen 20. Sep Regen vorhergesagt worden und ich hatte mich auf einen längst fälligen Bürotag eingerichtet. Das mit dem Regen klappte aber irgendwie nicht, das mit der Büroarbeit in der Folge auch nicht ...

Regenbogen ... da war nur ganz kurz was mit Regen:


 Ich fuhr dann mal östlich am Stausee entlang:


Kverkfjöll:


Berg Kárahnjúkar mit 2 der 3 Staudämmen:


Der Fluss Jökulsá á dal hat hier einen der spektakulärsten Canyons in Island geschaffen: Hafrahvammagljúfur. 15 km lang, bis 200 m tief. Seit es den Stausee gibt, gibt es Wasser nur noch, wenn der Stausee voll ist. Auf Grund des kalten Sommers und der folglich geringeren Gletscherschmelze hat man in diesem Jahr aber ein Problem mit vielen (allen?) Stauseen - zu wenig Wasser. Also kein Wasser für den Canyon.


auf der F910:


Wanderung am Canyon entlang:










Bei meinem letzten Besuch in/bei Klaustur sah ich eine Film-Location und bekam den Hinweis "Die drehen hier irgendwas mit Star Wars". Ah ja ... hier waren zumindest die Raumschiffe im Anflug. Zum Thema Star Wars und sonstigen Spekulationen siehe auch hier.


Am Ende ging es runter nach Laugarvellir, um dort unter dem warmen Wasserfall zu baden. Ich war positiv überrascht, wie gut mein Asphaltstraßen-Pony all die Straßen, äh Pisten meisterte. Bei den 2 km nach Laugarvellir war es natürlich von großem Vorteil, dass Nebensaison ist und so gut wie niemand unterwegs ist, der einem entgegen kommen kann. Ausweichen wäre kritisch gewesen, ich gebe es zu. Verstärkt Gedanken / Sorgen machte ich mir erst, als ich auf dem Rückweg ein anderes Fahrzeug traf, bei dem Steine einen Reifen aufgeschlitzt hatten



Kommentare:

Flögi hat gesagt…

Das war was ganz besonderes. Ich würde so gerne auch nochmal hin und alles sehen, was beim ersten mal nicht gelungen ist. LG

Monique hat gesagt…

Keiner hält euch davon ab wiederzukommen ;-). Auf der anderen Seite fände ich es etwas vermessen zu erwarten, dass alles im ersten Anlauf bei bestem Wetter auf einen wartet - auf einer Insel, auf der ziemlich oft ziemlich schlechtes Wetter herrscht. Ich bekam die letzten Sommer so manches Mal innerlich kleine Anfälle, wenn sich z. B. Leute an der Gletscherlagune über die Abwesenheit von Sonne beschwerten, schließlich wäre es eines DER Ziele auf der Reise gewesen. Na und??? Ich habe die Gletscherlagung erst im achten (!) Anlauf bei Sonne gesehen - war das Erlebnis die sieben Male zuvor deswegen schlechter? Nein! Man sollte die Dinge nehmen wie sie kommen und sie so genießen wie sie kommen und nicht darüber nachdenken, wie es wohl gewesen wäre, wenn ... hätte wäre könnte ...

Monique