Auf in die erste (Winter-) Tour

17. Mai
Ich muss gestehen, einige Gäste waren etwas irritiert, als ich heute Morgen sagte, dass alle möglichst Mütze, Schal, Handschuhe und Regensachen im Bus parat haben sollten. Aber leider war schon seit Tagen klar, dass dieser unser erster Reisetag in Bezug auf das Wetter nicht der beste werden würde. Im Norden sollten uns Temperaturen um 1°C, Wind, Regen und Schneeregen erwarten - das ist Sommerurlaub in Island :-).

Als wir am Krater Grábrók ankamen, hielt sich der Nieselregen in Grenzen, aber der Wind war recht "nett" und drohte, uns vom Krater zu pusten. Einige Teilnehmer aus einer anderen Gruppe gingen die Treppen zur Sicherheit gar auf allen Vieren runter, da es stellenweise keine Geländer und damit keinen Halt gab.

mitten im Wind auf dem Grábrók:



Nachdem wir eine Runde durchgepustet und durchgefroren waren, konnten wir uns im Bus aufwärmen, denn heute war eigentlich nur Fahrtag nach Akureyri. Regen, Nebel auf der Holtavörðuheiði, generell ziemlich viel Wind und immer wieder Regen warteten auf uns. Die Temperaturen blieben im Keller, während einige von dem Sommerhoch in Deutschland berichteten. Pah! 30°C kann jeder. Wir können Kälte ;-)!

Kurz vor Akureyri holte uns dann erstaunlicherweise und völlig wider dem Wetterbericht ein Hauch von Sonne ein. Da half nur eines: Fotostopp und dabei vor allem das blaue Loch festhalten:



Noch pustet und knarzt es draußen und die ganze Nacht über soll es wenig schön sein. Aber für morgen ist im Laufe des Tages Wetterbesserung angesagt. Das wollen wir auch ganz schwer hoffen, freuen sich doch viele von uns auf die Whale Watching Tour am Abend und für die wäre weniger Wind etwas angenehmer :-).

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