Auf Nebel folgt Sonne

25. Mai
Was uns heute Morgen erwartete, war alles andere als Feiertagswetter, und als ich das erste Mal aus dem Fenster sah, dachte ich nur: Bitte nicht! Mein Zimmer lag mit Blick auf das Kap Dyrhólaey, von dem nichts zu sehen war. Wolken bis zur Erde und Nieselregen. Hin und wieder zogen die Wolken ein kleines Stück in die Höhe und ließen ein wenig Landschaft durchblitzen, nur um sie gleich wieder verschwinden zu lassen. Wir starteten tapfer in den Tag, ließen uns vom ersten Rutsch nasser Kleidung nicht einschüchtern und hofften immer auf die angekündigte Wetterbesserung.

Blick vom Kap Dyrhólaey Richtung Reynisdrangar:


Am Kap ist immer mehr abgesperrt, was jedoch auch ignoriert wird:


Am Strand Reynisfjara dann konnten wir immerhin einige Papageitaucher ausmachen, die aber selbst mit Zoom nur ganz klein im Bild erschienen - die Fotos sind entsprechend unscharf. Aber: Wir haben sie gesehen und das zählt :-).




Als wir Vík erreichten wurde das Wetter noch schlechter. Es war schlicht kaum etwas zu sehen und dieser Zustand hielt bis zum Skeiðarásandur an. In Kirkjubæjarklaustur kämpften wir uns dieses Mal nicht gegen den Sturm zum Kirkjugólf, sondern gegen den Regen. Irgendwer hatte gesagt, es sei plötzlich trocken ... und dabei übersehen, dass der Wind uns den Regen von hinten an den Bus trieb. Wer das wohl war ... ;-). 

bemoostes Lavafeld & Straße nahe Kirkjubæjarklaustur:


Die große Überraschung kam, als wir uns dem Lómagnúpur näherten. Schon aus der Ferne war zu erahnen, dass sich das Wetter östlich davon bessern würde und als ich die ersten Flecken "Gletscher" erkennen konnte, war ich erleichtert. Als wir dann in Skaftafell sogar noch Sonne bekamen, stand dem Genuss nichts mehr im Wege. Der Tag hätte nicht schöner enden können :-).

unterwegs auf der Skaftafellsheiði zum Svartifoss:



eine neue Plattform beim Svartifoss:


am Svínafellsjökull:


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