Ist doch trocken ...

28. Mai
Heute war wieder so ein Morgen, an dem ich dachte: Das kann doch nicht wahr sein! Es tröpfelte nicht nur zart an mein Fenster, sondern heftig und der Ausblick war alles andere als berauschend. Schon wieder Regen. Ich ging im Geiste die Tagesplanung durch und wähnte uns um 16 Uhr im Hotel ;-).

Aber dann ... das ist Island ... keine 10 min nach der Abfahrt tauchte Akureyri aus den Wolken auf, es war plötzlich trocken und der Fotostopp konnte wider Erwarten doch eingelegt werden.

Ah, ein Kreuzfahrtschiff im Hafen:


Nun gut, es war der nicht der wärmste Tag, den wir auf unserer Reise hatten, aber wie 6°C fühlte es sich nicht wirklich an, ein bisschen wärmer erschien es uns schon. Oder haben wir uns gar an die Kälte gewöhnt? Die Zusatzheizung, die im Bus lief, mussten wir zumindest bald ausschalten, denn der Innenraum zeigte Ambitionen, sich in eine Sauna zu verwandeln.


Was macht man an einem Sonntagmorgen in Akureyri, wo alles noch schläft und einen nur die Trolle empfangen? Immerhin, es war trocken und so konnten wir doch durch die Stadt bummeln.


Es blieb zumindest genügend Zeit, das Kinoprogarmm zu studieren ...


... oder zu schauen, ob wir alles, was Island zu bieten an, auf unserer Reise erlebt und gesehen haben:


Bevor wir Akureyri verließen, hätten wir unsere Gruppe noch aufstocken können. Es gab so manchen Kreuzfahrtpassagier, der ... dezent stöhnend über die Preise ... auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit war oder unseren Bus für den Ausflugsbus hielt. Da mussten wir leider eine Absage erteilen.

Am Skagafjörður angekommen, nahm das Wetter gar sonnige Züge an und überhaupt hatten wir jedes Mal, wenn wir stoppten, das Glück, dass es genau dann trocken war. Einen der Fotostopps sah ich z. B. komplett im Regen untergehen und als wir wenige Minuten später den Ort erreichten, war es trocken und die Sonne kam sogar raus.

Wenn dir das Wetter in Island nicht gefällt, warte einfach 5 Minuten :-).


Museumshof Glaumbær:



Die Strecke von Akureyri in den Süden zieht sich immer wieder aufs Neue, muss aber irgendwie überwunden werden. Gelegenheit, die letzten Etappen der isländischen Geschichte zu Gehör zu bringen.

Grábrók
Hier ereilte uns ein noch fehlendes typisch-isländisches Wetterdetail: Wind


Glanni:


Insgesamt hatten wir heute also richtig Glück und sind gut durch diesen Regentag gekommen.

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