Mit der Sonne in den Nordosten

19. Mai
Was hatten wir uns dieses Wetter verdient! Schon am Morgen schien die Sonne, obwohl der Wetterbericht sie erst ab mittags angekündigt hatte. Der Fjord lag still und friedlich vor uns und es zeigten sich Berge, die wir bisher nicht einmal erahnen konnten. Und wie schon oft bei diesem Hotel hörte ich den Satz: Hier würde ich gerne noch länger bleiben.

Blick auf den Fjord:


Den Goðafoss hatten wir tags zuvor ja bereits zweimal passiert, aber genau jetzt war der richtige Moment zum Stoppen gekommen. Spontan wurde der Halt etwas ausgedehnt, denn endlich lud das Wetter zu einem Spaziergang ein.



Am Mývatn wähnten sich die meisten wahrscheinlich an einem anderen Ort als dem, an dem wir gestern schon waren. In der Sonne sah die Gegend einfach toll aus. Wie gerne hätte ich noch einmal an den Pseudokratern gestoppt oder am See - allein, diese Zeit hatten wir leider nicht. Wir haben statt dessen einen Spaziergang in Dimmuborgir unternommen und nach Trollen Ausschau gehalten.



Auch bei den Schlammpötten war das Wetter wesentlich besser als am Vortag:



Die Reise führte uns weiter zum Dettifoss. Ich denke, es war das erste Mal in all den Jahren, dass ich hier im Mai an das Westufer gelangte, ohne durch Schnee zu stapfen. Wie der Ranger erzählte, lag der Parkplatz noch vor 10 Tagen einen halben Meter unter Schnee. Heute hatten wir einen freien und trockenen Weg. Inzwischen ist auch eine Plattform errichtet worden, die uns einen netten Picknickplatz bot. Nur hinunter zum Wasserfall konnten wir noch nicht. Aus Sicherheitsgründen war dieser Weg wegen Restschnees noch gesperrt.




auch im Möðrudalur nur wunderschöne Ausblicke:


Glücklich, zufrieden und leicht erschossen (da müde von der kurzen Nacht und den intensiven Eindrücken) kehrten wir am Abend im Hotel Hallormstaður mit seinem leckeren Buffet ein und rollten nach dem Abendessen in die Zimmer oder an den See. So nahm ein wunderschöner Tag sein Ende.

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