Regen in Island??

9. Juni
Der Morgen begann wie der Abend zuvor geendet hatte - mit Wal. Da schwamm doch glatt einer am Hotel vorbei! Leider blieb uns der spontane Blick aus dem Restaurantfenster verwehrt, da andere Reisende im Hotel nicht den gleichen Sinn für den Zauber des Augenblicks in sich trugen, den wir verspürten.

Heute mussten wir feststellen, dass die Sonne den Wetterbericht nicht gelesen hatte. Oder sie war genauso verschlafen und müde wie wir. Jedenfalls ließ sie sich kaum blicken, obwohl sie eigentlich ohne Anwesenheit von Wolken vom Himmel scheinen sollte. So was aber auch!

Beim Goðafoss ist inzwischen so wenig Wasser, dass wir wieder wohlbehalten zum Felsen kommen:


Auch am Mývatn glänzte die Sonne durch Abwesenheit - da muss man sich halt auf die Details konzentrieren:





Die Berge mit frischer Schneehaube von den letzten beiden Nächten:


Das Steinmännchen "Monique" wird gebaut:


Am Dettifoss kam doch tatsächlich Regen vom Himmel. Und das in Island! Frechheit ;-). Eigentlich tat der kleine Schauer mal gut, man hätte bisher auf dieser Tour sonst meinen können, in Island würde es nicht regnen. Aber so bekamen wir immerhin eine Idee davon, was Regen in Island bedeutet. Und es war wirklich nur die Sparvariante, wenngleich sie zum Nasswerden ausreichte.


Regen hin oder her - am Dettifoss war Picknick angesagt. Und außerdem war es an der Stelle nur noch die Gischt, die uns nass werden ließ:


Selbst der Regenbogen war wie bestellt vor Ort:


Als wir den Dettifoss wieder verließen, war es für den Rest des Tages auch mit dem Regen vorbei und im Hochland hatten wir wieder eine tolle Fernsicht.

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