Regen und Sturm und Panne

23. Juni
Die Wettervorhersage hatte starken Regen und Sturm versprochen, an unserem Hotel jedoch verspürten wir zunächst nur ein laues Lüftchen und es nieselte etwas stärker. Aber gut, wir waren noch auf der "guten" Seite des Berges. Auf der anderen Seite änderte sich das Wetter. Der Regen wurde stärker, der Wind fiel stramm von Nord den Berg herunter.

Unser Aufenthalt an der Gletscherlagune war dadurch bedingt reichlich kurz, denn "gemütlich" ist etwas anderes. Der Wind hingegen ging vor Ort, das war okay.

Man arbeitet - endlich - an Parkplatzmarkierungen:


Das Eis war immerhin schööön blau :-)


Um 10 Uhr verkündete eine Rangerin des Nationalparks vor Ort allen, die es bis dahin noch nicht wussten, dass ein heftiger Sturm unterwegs sei und alle ihre Unterkunft spätestens am frühen Nachmittag erreichen sollten, um Schutz zu suchen.

Wir gingen diverse Möglichkeiten durch, denn zu dem Zeitpunkt sah es danach aus, dass die Windböen in den Ostfjorden so stark waren, dass wir nicht hätten fahren können. Letzendlich sind wir mit einem sehr kurzen Stopp in Höfn schnell in die Ostfjorde, um möglichst schnell durchzukommen. Die Fotostopps entfielen aufgrund der Wetterbedingungen so oder so und mit entsprechend langsamem Tempo an den kritischen Stellen erreichten wir sicher Djúpivogur zur verspäteten Mittagspause.

Entlang der Öxi ging es dann wieder und wir konnten sogar einen Fotostopp einlegen - vorrübergehenden Schwachregen muss man einfach ausnutzen ;-). Wir wähnten uns schon früh im Hotel, hatten aber scheins einen Troll an Bord, denn 30 km vor dem Hotel sagte unser Bus keinen Piep mehr und wir steckten im Regen fest. Zum Glück für uns hatten auch andere Gruppen schlechtes Wetter und einen kurzen Tag, so dass wir ca. 45 min später von einem anderen Bus abgeholt und ins Hotel gebracht werden konnten. So ging die Sache nochmal gut aus, wenn auch nicht für unseren Bus.

Schlechtes Wetter und ein bisschen Abenteuer gehören in Island halt dazu ;-).

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