Regenhosentest

2. Juni
Welch ein Wandel im Wetter - der Wind war heute Morgen verschwunden! Der Regen fiel also nur noch senkrecht vom Himmel, dafür aber in ausreichendem Maße. Am ersten Eisbergsee, Fjallsárlón, diente der Ausstieg daher mehr als Test dafür, ob die in Vík von einigen neu erstandenen Regenhosen tatsächlich auch Regen abhielten. Die Sicht war recht schwach, die Eisberge ziemlich in eine Ecke gedrängt, ein Foto lohnte eher nicht.

Bezüglich der vom gestrigen Winde verwehten Eisberge zeigte sich am Jökulsárlón ein ähnliches Bild. Es gab einige Eisberge nah am Ufer, immerhin auch schön blau schimmernde, aber ansonsten herrschte großflächig gähnende Leere auf der Lagune. Es war recht diesig und Regentropfen dominierten.

Die Eisberge waren größtenteils verschwunden bzw. entfernt in eine Ecke gedrängt:


Immerhin: Wir sahen schön blaues Eis und die Vögel waren ein nettes Fotomotiv.


Der Parkplatz war übersichtlich und nicht überfüllt, dennoch meinten einige, direkt auf der engen Zufahrtstraße parken zu müssen. Die Freude eines jeden Busfahrers ...


Die Flut setzte gerade ein, als wir dort waren und kassierte am Strand einen Eisbrocken nach dem anderen:



In den Ostfjorden war es hin und wieder trocken und wir nutzten einige Gelegenheiten zum Fotostopp:



In Djúpivogur bekamen wir diese Fischboxen zu sehen:




Und zum ersten Mal sah ich dort ein Kreuzfahrtschiff vor Anker liegen. Es wirkte irgendwie fremd, im Hafen von Djúpivogur den Pavillon, unter dem Bouillon und Eiswasser für die Passagiere angeboten wurden, samt Personal stehen zu sehen:


Das Schiff selber passte natürlich nicht in den kleinen Fischerboothafen:


Auf dem Hof mit den Steinen und den Walskeletten ist das Spielen mit dem Hund inzwischen auf 5 Würfe pro Person beschränkt ;-).


Entlang des Passes Öxi hingen wir im oberen Teil mal wieder in dicken Wolken mit einer Sicht von maximal 25-30 m und auch jetzt am Abend in Hallormstaður nieselt es noch, aber für morgen sind die Wetteraussichten etwas besser.

Tröstlich für uns war, dass auch die Gruppe, die uns entgegenkam, also über den Norden gefahren war, an den letzten beiden Tagen bei nur bescheidenem Wetter unterwegs war. Ich hätte sonst glatt auf die Idee kommen können, dass es tatsächlich ich bin, die das schlechte Wetter mit sich zieht ;-).

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