Sommersonnenwende mit Regenstart

21. Juni
Heute war Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres - aber von Sonne keine Spur. Stattdessen weinte der Himmel bittere Tränen, irgendwas musste also arg traurig gewesen sein. Das erste, das meine neue Gruppe also bei unserem ersten Stopp in Þingvellir erleben durfte, war richtiges Sauwetter. Einzig in Geysir und am Gullfoss war es phasenweise mal trocken. Aber an allen anderen Orten: Regen von allen Seiten und unterwegs nur bescheidene Sicht.

Regenstopp auch am Skógafoss - dort ist gerade viel Wasser im Fluss:


Nicht der schönste Urlaubsstart, dafür aber ein islandtypischer. Neben dem Regen wurde unser Augenmerk aber auf etwas anderes gelenkt, nämlich die Katla. Bereits am Sonntag hatte es dort abends bei unserer Ankunft ein Erdbeben > Magnitude 3 auf der Richterskala gegeben. Heute und gestern waren es weitere:



In den Nachrichten aber gab es eine Entwarnung (siehe hier): Es sei kein seismischer Tremor, sondern komme eher von der Gletscherschmelze, was zu dieser Zeit des Jahres normal sei. Achso. Naja, dann können wir ja beruhigt schlafen gehen, denn wir übernachten heute am Fuße der Katla 😉.

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