Bless bless

26. Juni

Der gestrige Tag endete im Regen, der heutige Begann im Regen. Aber so war es vorhergesagt. Unsere letzten Ziele standen auf dem Programm und Reykjavík wartete. Immerhin hatten wir so viel Glück, dass es doch ab und an trocken war, während wir draußen unterwegs waren. Dafür aber waren die Temperaturen in den Keller gesackt, der Wind bließ heftig um die Ecke - solch eine Kälte kannten wir auf dieser Tour nicht und ratzfatz war die Mütze auf dem Kopf.

Die Baustelle an der Heißwasserquelle Deildartunguhver ist endlich Geschichte:


Vor lauter Wasserdampf war heute kaum etwas zu sehen:



Auch das Bad gleich nebenan hat inzwischen geöffnet.
Die diesige Sicht ist durch den Wasserdampf verursacht. Vor Ort war es eigentlich trocken und einigermaßen klar. 


Fünf heiße Pools und ein kalter - das ganze für 3.800 isk. Hmmm ...


in Reykholt:


Hraunfossar


Dieses Mal gilt mein ganz besonderer Dank unserem Busfahrer. Obwohl er bereits am Morgen vor Beginn unserer Tour seine Kündigung zum Ende der Tour eingereicht hatte, war er uns super-toller Fahrer, der nicht nur absolut sicher fuhr, sondern uns auch jeden Wunsch erfüllte und ein sehr angenehmer Zeitgenosse war. Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg!

Zurück in den Westen

24. Juni

Auch der heutige Tag begann wetter-grandios und der Ausblick vom Hotel war mal wieder zum Dortbleiben. Bei so einem Wetterchen fragt man sich, wie manche Menschen es schaffen, ein Gewitter im Gesicht herumzutragen, aber es ist tatsächlich möglich (zum Glück nicht in unserer Gruppe).


Wir wussten, dass uns der Regen im Laufe des Tages ereilen würde und genossen jeden sonnigen Augenblick. In Akureyri war mal wieder ein Kreuzfahrtschiff eingelaufen.



Ich habe es endlich mal geschafft, die herzlichen Ampeln in Akureyri zu fotografieren: Denkt an das, was wirklich zählt im Leben.



Hraundrangar östlich der Öxnadalsheiði:


beim Hof Glaumbær:


Ich liebe diese Schilder - hier an der Schlucht Kolugfljúfur:





Als wir im Westen die Holtavörðuheiði überquert hatten, rechneten wir fest mit Regen, hatten aber Glück. Unser Aufstieg auf den Krater Grábrók blieb komplett trocken, wenngleich die Wolken faszierend und drohend gleichzeitig aussahen:


Kaum waren wir vom Krater runter, begann der Regen und begleitete uns bis Borgarnes:



Walparty

23. Juni - II

Nachdem der Fußballkrimi überstanden war, stand der Bus bereit, der uns nach Akureyri zur Walbeobachtung fuhr. Es war fast eine kleine Privattour - neben uns waren nur noch 7 andere Passagiere an Bord. Tja und was wir dann geboten bekamen ... es lässt sich kaum in Worte fassen.

Gleich der zweite Wal winkte uns minutenlang. Winken, winken, platschen - und das immer und immer wieder. Wahnsinn!






Nachdem er seine Flipper ausführlich ausgeschüttelt hatte, war der Schwanz dran:





Ach ja und irgendwann sahen wir dann auch "normale" Wale:



Es waren wohl an die 10 verschiedenen Wale, die wir sahen - irgendwann verloren wir den Überblick. Einige waren richtig nah am Boot.



Und der versprochene Regen war auch ausgeblieben:


Was für eine wunderbare Tour!

Erfrischung auf Isländisch

23. Juni

Als wir heute Morgen im Osten des Landes starteten, strahlte die Sonne mit allen um die Wetter und es war einfach nur T-Shirt-warm. Im Laufe des Tages fuhren wir dem Regen entgegen und trafen am Mývatn auf erste Ausläufer.

auf Fotojagd nach einem schönen Blubb bei den Schlammpöttem Hverarönd:





Während unserer Dimmuborgir-Runde begann es zu regnen:


Bei den Pseudokratern blieb es trocken. Unser Fahrer nutzte die Chance, um den ganzen Staub der Schotterpisten vom Bus zu waschen:



Während der Weiterfahrt war Regen angesagt:


am Goðafoss dann ebenfalls Regen:



Momentan sitzt ein Teil der Gruppe beim Fußball und hofft auf ein akzeptables Ergebnis:

 

Gletschertraum & Sandstürmchen

22. Juni

Was soll man groß sagen, wenn ein Tag so beginnt? Wir hatten heute Zeit und Gelegenheit, uns beide Gletscherlagunen anzusehen und genossen zunächst die Stille an der Lagune Fjallsárlón, an der außer uns kaum jemand war:



Island spielte heute wieder - daher im passenden Shirt:


Jökulsárlón: keine Drohnen und "Achtung, Hände winken aus dem Wasser":


Links im Bild ist zu sehen, wie der Sand durch die Luft wirbelte. Wer den Mund zu lange offen hatte, bekam eine Ladung Dreck gratis ;-). Der Wind hatte hier ordentlich zugelegt.




Ein bisschen diesige Sicht durch den wirbelnden Sand auch hier im Südosten:


Das Island-Spiel hatte nicht nur in Reykjavík dafür gesorgt, dass einige Firmen, Banken etc. heute früher schlossen - oder wie hier dieses Gästehaus später öffneten:


in den Ostfjorden: 



In Djúpivogur waren wir in Auðunns Steine- und Mineraliensammlung:


Am Berufjörður entlang führt eines der letzten Stücke Ringstraße, die noch geschottert sind. Bis heute - denn wir fuhren mitten in die "Asphaltierungs"arbeiten. Ein Stück isländische Straßengeschichte neigt sich damit dem Ende:



entlang des Öxi-Passes, Blick zurück Richtung Berufjörður:


Bevor wir diesen Parkplatz verließen, zeigten wir unserem Fahrer auf dem Handy noch die Live-Übertragung des 11-Meter, den Island bekam, aber leider verschoss. Danach war klar, dass alles Daumendrücken im Bus nicht geholfen hatte. Aber wir hatten unser Bestes gegeben :-).