Walparty

23. Juni - II

Nachdem der Fußballkrimi überstanden war, stand der Bus bereit, der uns nach Akureyri zur Walbeobachtung fuhr. Es war fast eine kleine Privattour - neben uns waren nur noch 7 andere Passagiere an Bord. Tja und was wir dann geboten bekamen ... es lässt sich kaum in Worte fassen.

Gleich der zweite Wal winkte uns minutenlang. Winken, winken, platschen - und das immer und immer wieder. Wahnsinn!






Nachdem er seine Flipper ausführlich ausgeschüttelt hatte, war der Schwanz dran:





Ach ja und irgendwann sahen wir dann auch "normale" Wale:



Es waren wohl an die 10 verschiedenen Wale, die wir sahen - irgendwann verloren wir den Überblick. Einige waren richtig nah am Boot.



Und der versprochene Regen war auch ausgeblieben:


Was für eine wunderbare Tour!

Erfrischung auf Isländisch

23. Juni

Als wir heute Morgen im Osten des Landes starteten, strahlte die Sonne mit allen um die Wetter und es war einfach nur T-Shirt-warm. Im Laufe des Tages fuhren wir dem Regen entgegen und trafen am Mývatn auf erste Ausläufer.

auf Fotojagd nach einem schönen Blubb bei den Schlammpöttem Hverarönd:





Während unserer Dimmuborgir-Runde begann es zu regnen:


Bei den Pseudokratern blieb es trocken. Unser Fahrer nutzte die Chance, um den ganzen Staub der Schotterpisten vom Bus zu waschen:



Während der Weiterfahrt war Regen angesagt:


am Goðafoss dann ebenfalls Regen:



Momentan sitzt ein Teil der Gruppe beim Fußball und hofft auf ein akzeptables Ergebnis:

 

Gletschertraum & Sandstürmchen

22. Juni

Was soll man groß sagen, wenn ein Tag so beginnt? Wir hatten heute Zeit und Gelegenheit, uns beide Gletscherlagunen anzusehen und genossen zunächst die Stille an der Lagune Fjallsárlón, an der außer uns kaum jemand war:



Island spielte heute wieder - daher im passenden Shirt:


Jökulsárlón: keine Drohnen und "Achtung, Hände winken aus dem Wasser":


Links im Bild ist zu sehen, wie der Sand durch die Luft wirbelte. Wer den Mund zu lange offen hatte, bekam eine Ladung Dreck gratis ;-). Der Wind hatte hier ordentlich zugelegt.




Ein bisschen diesige Sicht durch den wirbelnden Sand auch hier im Südosten:


Das Island-Spiel hatte nicht nur in Reykjavík dafür gesorgt, dass einige Firmen, Banken etc. heute früher schlossen - oder wie hier dieses Gästehaus später öffneten:


in den Ostfjorden: 



In Djúpivogur waren wir in Auðunns Steine- und Mineraliensammlung:


Am Berufjörður entlang führt eines der letzten Stücke Ringstraße, die noch geschottert sind. Bis heute - denn wir fuhren mitten in die "Asphaltierungs"arbeiten. Ein Stück isländische Straßengeschichte neigt sich damit dem Ende:



entlang des Öxi-Passes, Blick zurück Richtung Berufjörður:


Bevor wir diesen Parkplatz verließen, zeigten wir unserem Fahrer auf dem Handy noch die Live-Übertragung des 11-Meter, den Island bekam, aber leider verschoss. Danach war klar, dass alles Daumendrücken im Bus nicht geholfen hatte. Aber wir hatten unser Bestes gegeben :-).


Sommersonnenwende

21. Juni

Heute ist Sommersonnenwende. Für uns zeigte sich das dergestalt, dass sich die Sonne wendete - und zwar von uns weg. Die Wolken hingen tief und tiefer und der Regen eilte dem Wetterbericht voraus, sprich: Er zog schneller ostwärts, als es uns versprochen war. Und so standen und gingen wir die ersten 2/3 des Tages im mehr oder weniger starken Niesel.

Am Kap Dyrhólaey sahen wir einen Papageitaucher vor seiner Höhle hocken und 3-4 fliegen, aber alle nicht in Fotoschlagdistanz. Dafür zeigte sich uns die erste Robbe.



In Vík hingen die Wolken schon reichlich tief:


Kurz vor Kirkjubæjarklaustur hatten sich die Wolken dann planmäßig ein wenig nach oben verzogen, aber es nieselte noch immer:


Als wir kurz vor Skaftafell waren - an unserem Fotostopp bei den alten Brückenüberresten -, überlegte ich mit unserem Fahrer, wohin es angesichts des Wetters zuerst gehen soll - am Svínafellsjökull sah es trockener aus, also fuhren wir zunächst dorthin. Auf den Fotos sind zwar noch Tropfen zu sehen, aber das waren irgendwie "Alt-Tropfen", die ich vergessen hatte zu beseitigen. Eigentlich war es trocken.

Ein neues Jahr und noch mehr Eis ist verschwunden:



Die nächste Überraschung ereilte uns am Besucherzentrum. Wie wir wenig später erfuhren, waren in der Nacht zuvor die Parkplätze neu sortiert worden, was auch mit Straßen"malerarbeiten" einherging. Auf jeden Fall ist der Parkplatz direkt vor dem Besucherzentrum jetzt nur noch für Busse freigegeben, alle PKW müssen auf einen anderen Parkplatz. Die letzten Jahren hatte es dort vermehrt Park-Chaos gegeben. Jetzt wurden mal Entscheidungen getroffen:


Einige Gäste gingen zum Skaftafellsjökull, andere zum Svartifoss - ich schloss mich den Svartifossgängern an. Es war warm, es war trocken, der Aufstieg war im T-Shirt möglich und die Wolken zogen immer höher und gaben Stück für Stück mehr Sicht frei.


Inzwischen hat man ein paar Verbotsschilder am Zaun angebracht. Aber ob das die Dran-vorbei-Geher abhalten wird? Wir werden es sehen.


 

Blick Richtung Skeiðarásandur:


Auf dem Zeltplatz Skaftafell wird derzeit noch am neuen Sanitärgebäude gebaut, aber es scheint nicht mehr lange zu dauern:


Die große Überraschung des Tages erwartete mich im Hotel. Nach Jahren des mittelmäßigen bis schlechten Essens in diesem Hotel (letztes Jahr war es besonders schlimm) haben wir heute sehr lecker gegessen. Neuer Koch, neue Töne. War ich letztes Jahr noch jedes Mal in der Küche, um mich zu beschweren, ging ich heute in die Küche, um mich für das Essen zu bedanken. Geht doch :-). Ich bin gespannt auf das Frühstück morgen, denn das war sonst auch immer unter aller Kanone.