Erster Tourstart der Saison

13. Juni
Zusammen mit 37 netten Gästen und einer Busfahrerin, mit der ich in den vergangenen Jahren schon einige Male unterwegs war und die ich schätze, ging es heute auf die für mich erste Rundrase der Saison. Mit dem Wissen, dass uns morgen der Regen ereilen würde, haben wir heute das fast schon isländisch-sommerliche Wetter genossen. Wir waren bei ca. 10°C unterwegs und an Stellen, an denen die Sonne schien und kaum Wind wehte, war es richtig war. T-Shirt-warm.

bombastisches Wetter - Sonne & Windstille - am Krater Grábrók:



Inzwischen ist fast der gesamte Aufstieg mit Bretter abgedeckt;


Kurz vor Blönduós konnten wir einen ersten Haken hinter das Thema "Tiere aus der Nähe" setzen. Wir hatten es tatsächlich geschafft, eine Pferdeherde ganz in der Nähe eines Parkplatzes zu finden, wenn auch die Pferde nichts besseres zu tun hatten, als vor uns weg zu laufen und wieder gen Parkplatz zu trotten, als wir in den Bus stiegen:



Und an dieser Stelle hatten wir gleich doppeltes Glück, denn es stellten sich auch ein paar Schafe fotogen vor unsere Linsen. Für Schafe halte ich ja normalerweise nicht an, weil die in der Regel sofort das Weite suchen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Aber die hier waren echt nett und ließen sich fotografieren. Und das so ganz ohne DSGV-Stress ;-).



Ganz spontan ging es am Abend auf Walbeobachtung. Obwohl die Abendtouren derzeit noch nicht laufen, hatten wir Glück, dass sich bereits eine Gruppe zu einer Sondertour angemeldet hatte, der wir uns anschließen konnte. Ein bisschen Umgewöhnung ist für mich dabei, denn nach den vielen Sommern, die ich nun mit Ambassador zusammengearbeitet hatte, haben sich Ambassador und Elding in Akureyri zu einer neuen Firma zusammengetan, was für mich auch heißt, dass es neue Ansprechpartner gibt. Und mir wurde heute - auch mit dem neuen Kapitän und den neuen Guides - klar, wie sehr ich der Firma über die Jahre verbunden war. Jetzt heißt es, sich an neue Fahrstile, neue Kapitäne, neue Guides zu gewöhnen - ich hoffe aber, dass der eine oder andere von den "Alten" weiterhin dabei ist.


Ganz unabhängig davon hatten wir bei bewölktem Himmel und teils leichtem Nieselregen eine erfolgreiche Tour, mussten gar nicht weit rausfahren und hatten bis zu 3 Buckelwale um das Boot herum. Wir hatten sie vorher vom Hotel aus schon beobachten können - sie hatten sich mehr als 2 Stunden in der gleichen Ecke aufgehalten und waren scheinbar am Fressen. Bei dem einen Wal war das dann auch ganz deutlich: Er tauchte immer nur einmal auf und verschwand dann gleich wieder zum Fressen, tauchte dafür aber in kürzeren Abständen auf. Zum Fotografieren ist das nur leider etwas weniger günstig. Aber wir hatten auch einen Wal wunderbar nah am Boot und überhaupt im Verlaufe der 3 Stunden genügend Gelegenheit zum Beobachten der Wale gehabt.



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