Müde in den Westen

8. Juli

Da die Wale gestern so weit nördlich waren, wir so weit raus gefahren waren, kamen wir entsprechend spät ins Hotel zurück. Es war gegen 00:30 Uhr. Die Nachtruhe hielt sich also in Grenzen und Müdigkeit erfüllte heute Morgen den Bus. Wir hatten viel Fahrtstrecke vor uns, die zwar durch diverse Stopps aufgelockert wurde, die Müdigkeit aber nicht wirklich vertreiben konnte ;-). Ich erzähle dann einfach immer wieder was, bevor ICH einschlafe und meine Gäste müssen eben da durch und das Gequatsche ertragen :-).

Wie durch ein Wunder blieb auch dieser Tag entgegen der Vorhersage bis zum Ende trocken. Ob sich der Troll mit diesem Wetter bei uns entschuldigen wollte? Immerhin bekamen wir nach der ganzen Sonne und Wärme der letzten Tage heute endlich mal eine ordentliche Portion Wind um die Ohren gepustet und die gefühlten Temperaturen sackten deutlich in den einstelligen Bereich ab. Mütze bei den Außeneinsätzen und Heizung an im Bus waren die Folge :-).

Akureyri am Morgen:


Zwischendurch waren wir im Grassodenhof Glaumbær und haben ziemlich übereinstimmend festgestellt, dass wir zum Glück nicht in der Zeit und auf Island gelebt haben.

 Endlich mal wieder die Möglichkeit zu einem Pferdestopp in "freier Wildbahn":



Wasserfall bei der Schlucht Kolugljúfur:



Es ist immer wieder nett, mit dem Bus über diese Brücke bei der Schlucht zu fahren und die Schreie im Bus zu hören :-).


Wasserfall Glanni nahe Bifröst:


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