Paukenschlag am Morgen

7. Juli

Der heutige Tag begann erneut mit Sonne, hielt aber auch gleich zu Beginn einen Paukenschlag bereit. Meine Gäste wunderten sich über meine Ausführungen zum Tag - hatten sie doch eine völlig andere Tourenbeschreibung. Nanü! Nach einem Blick auf die Unterlagen war schnell klar, dass die Beschreibung der letzten drei Reisetage von einer völlig anderen Tour stammte, die wir zeitlich und örtlich überhaupt nicht in der Lage waren zu fahren. Da hatte der Troll aber so richtig zugeschlagen und der Diskussionsbedarf war verständlicherweise groß. Bei nächstbester Gelegenheit hieß es: Sonne tanken, Beine ausschütteln, Energie in den kleinen Anstieg bergauf stecken und kurz wieder runterfahren.


Im Anschluss setzten wir die Tour so fort, wie sie original geplant ist, denn alles andere wäre gar nicht möglich gewesen. Ein Hoch auf die Trolle!

der Ausblick in der Möðrudalsöræfi war mal wieder ein Traum:



In Möðrudalur gibt es dieses Jahr eine neue Hof-Zicke ...


... die genau so frech wie ihre Vorgängerin ist und es sich in den Bussen gemütlich macht. Unser Fahrer hätte sie am liebsten mitgenommen. Da ich aber nicht der große Tierfreund bin und sie sich ausgerechnet auf meinem Sitz breit gemacht hatte, musste er sie wieder nach draußen bringen :-).


Traumwetter auch bei den Schlammpötten Hverarönd:






Während unseres Mittagsstopps nutzten einige Gäste die Gelegenheit und nahmen ein Bad im Mývatn Nature Bath, bevor wir unsere Runde in Dimmuborgir fortsetzen und uns dort auf die Suche nach versteinerten Trollen machten.

Eine der Höhlen, in denen ein Troll-Mann haust, der mal wieder nicht aufgeräumt hatte:


Bei den Pseudokratern hielt sich das Wetter noch, wenngleich die Sonne unter den Wolken zu verschwinden drohte. Immerhin hatten wir Ruhe vor Mücken:


Wider Erwarten / Vorhersage blieb es auch am Goðafoss trocken:


Für den Abend war Regen über dem Fjord angesagt und dennoch entschied sich ein Großteil der Gruppe, auf Walbeobachtung zu gehen. Mit einer kurzen Ausnahme blieb es dann auf See aber trocken. Leider waren die Wale heute noch weiter draußen, als schon beim letzten Mal und wir mussten fast 1,5 Stunden bis nördlich von Hrísey fahren, bevor wir den ersten Wal zu Gesicht bekamen. Aber dann waren dort mehr oder weniger nah am Boot um die 15 Wale, wobei wir kaum zählen konnten. Außerdem schien der Kapitän schon im Schlafmodus und reagierte oft nur sehr zeitverzögert, während die Wale alle im Fressmodus waren und sich oft immer nur 1x an der Oberfläche zeigten, um dann wieder für eine gewisse Zeit abzutauchen, was das Fotografieren erschwerte.








Gegen 23 Uhr - die Sonne setzt zum Untergang an:

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