Wenn sich der Nebel lichtet

12. Juli

Der heutige Tag begann durchaus mit einer Verbesserung - es war trocken. Ach ja und es war warm (12°C) und es ging so gut wie kein Wind. Das war es aber auch, denn von Landschaft war weit und breit nichts zu sehen. Statt dessen: Wolken, Nebel, was auch immer und das ganze bis zum Boden.

Nicht entmutigt fuhren wir zu unserem ersten Ziel, dem Kap Dyrhólaey. Als sich das jedoch komplett im Nebel zeigte und auch Papageitaucher nirgends zu sehen waren, brach ich ab. Wir machten innerlich einen (reiserechtlichen) Haken am Kap Dyrhólaey und fuhren weiter zum Strand Reynisfjara. Wenn schon Nebel, dann wenigstens dort, denn dort wirkt er.

Und siehe da: Wir sahen ganz viele Vögel und auch recht viele Papageitaucher. Zum Teil saßen sie vor ihren Höhlen, zum Teil flogen sie, aber alle haben wir welche gesehen :-).

Suchbild: Wo ist der Papageitaucher?



Special moments: Eine Familie dreht ein Heimvideo, im Mittelpunkt ihre Tochter im Raumanzug, die ich nach freundlicher Nachfrage fotografieren durfte:



Bei unserem Fotostopp im Eldhraun nieselte es leicht:


Am Vatnajökull angekommen, waren zumindest die Gletscherzungen zu sehen, hier der Svínafellsjökull:


Die Wanderung zum Skaftafellsjökull begann in "tropischer Hitze" - Windstille und isländisch warm. Erst als wir näher an den Gletscher herankamen, wurde es deutlich kühler:


Und dann zog der Himmel auf :-)!!! Foto von der Cafeteria aus;


Wir hatten ausreichend Zeit. Und da gerade Flut war und somit am Diamond Beach eh keine Eisberge zu sehen gewesen wären, bogen wir spontan zur Lagune Fjallsárlón ab:




An der Lagune Jökulsárlón hat sich binnen einer Woche einiges getan - scheint so, als würde es hier bald endlich mehr Toiletten geben. Noch waren sie zu. Aber gut, wer weiß, was diese "Gebäude" wird:


Es war auch Eis da, das durch die Flut in die Lagune gedrückt wurde. Interessanter waren für mich heute erneut die Vögel:




Seehund vorm Eisberg:


Weißwangengänse:




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