Eis, Eis, Eis

19. August

Obwohl sich uns die Polarlichter gestern Nacht nicht zeigten, starteten wir dennoch mit guter Laune in den neuen Tag, zeigte sich der Gletscher doch in voller Schönheit. Zunächst trübte kein Wölkchen den Himmel, erst an der Gletscherlagune zogen die Wolken gaaanz weit oben derart zu, dass die Sonne nicht mehr durchscheinen konnte. Egal, wir hatten dennoch unsere Freude auf der Lagune.




Auf dem Weg nach Skaftafell war die Fernsicht so gut, dass wir bis zum Mýrdalsjökull schauen konnten, der sich klar am Himmel abzeichnete. Zum Ende unseres Aufenthaltes in Skaftafell zeigte sich der Himmel auch wieder in blau:


Am Strand Reynisfjara sahen wir die letzten Papageitaucher, wenn auch fast nur fliegend. Aber noch sind ein paar vor Ort.


Und so ging ein weiterer schöner und vor allem auch trockener Tag zu Ende.

Sonne im Osten

18. August

Die Wetteraussichten waren gar nicht so gut, als wir heute Morgen starteten - aber der Tag wurde dann wesentlich besser als gedacht. Im Gegensatz zur vergangenen Woche hingen die Wolken heute schon mal soo hoch, dass wir die gesamte Fjordlandschaft einsehen konnten, kein Nebel weit und breit. Und dann kam sogar schneller als erwartet die Sonne raus und die Fotostopps dehnten sich aus ;-).

Ein letztes Mal Elfenhäuser in Petras Steinemuseum:


Über dem Fjord Stöðvarfjörður war plötzlich blauer Himmel zu sehen und die Sonne machte erste Anstalten, hindurch zu schauen. Unsere erste Sonne auf dieser Reise!


Steine sammeln an den "Grünen Klippen" im Berufjörður:


Dieses Motiv ... immer wieder eine Wonne bei Sonne ... schmacht:


Super Sonne auch wieder bei Hvalnes ... also raus aus dem Bus ...



... und ab an den Strand:



So ging mit viel Sonne ein schöner Tag zu Ende und wenn wir ganz viel Glück haben, zeigen sich heute Nacht vielleicht noch ein paar Polarlichter.

Entspannt durch den Norden

17. August

Wir hatten die Queen Elizabeth im Nacken, als wir heute Morgen den Eyjafjörður verließen, aber da wir schnurstracks gen Mývatn und dort direkt zum Bad fuhren, fuhren wir den Schiffspassagieren davon. Im Bad angekommen, waren kaum drei Hände voll Leute vor uns im Wasser, so dass es sehr entspannt leer war und wir unseren Aufenthalt dort genießen konnten - wie eigentlich auf jeder Tour in diesem Sommer. Erst als wir zwei Stunden später das Bad wieder verließen, kam der erste Bus mit Schiffspassagieren an.

Die Wolken hingen höher als gestern, die Temperaturen waren etwas niedriger (einstellig), aber mangels Wind doch erträglich.

Grau erwartete uns auch am Dettifoss, doch wir waren froh, dass es den gesamten Tag über trocken blieb, denn eigentlich waren immer mal wieder Regenschauern angesgat.

Der Dettifoss ist nach wie vor ein Dreckifoss:


Beim Hof Möðrudalur hatten wir Glück, zumindest einen der Füchse zu Gesicht zu bekommen:


 Das große Nichts im nordöstlichen Hochland:


So kamen wir denn trocken und entspannt in unserem Hotel in Hallormstaður an, sind nach dem üppigen Buffet noch entspannter und freuen uns auf den nächsten Tag :-).

Tief hängende Wolken am Mývatn

16. August

Wenn ich auf den heutigen Tag zurück schaue, dann sage ich: Dafür, was an Wetter vorhergesagt war, wars "bombig". Alle Ersatzkleidung, die einige Gäste zur Sicherheit mitgeführt hatten, wanderte ungenutzt wieder ins Zimmer, und unsere Regenkleidung wurde eher spazieren geführt. Besser so, als den vorhergesagten Regen "genießen" müssen ;-).

Da es hier am Nachmittag regnen sollten, nutzen wir die Chance, den Goðafoss am Morgen trocken, wenn auch mit tief hängenden Wolken zu besichtigen:


Am Nachmittag hingen die Wolken dann zwar etwas höher (jaja, Wetteränderung im Laufe des Tages), aber die Sicht war nicht wirklich besser, insofern war alles okay.

Am Mývatn bei den Pseudokratern hingen die Wolken auch fast bis zum Boden und schränkten die Sicht enorm ein. Hier erwartete uns auch feiner Nieselregen, der uns alle in die Regensachen schlüpfen ließ (da mehr Regen angesagt war), die aber letztendlich nicht notwendig gewesen wären.


Spätestens bei der Dimmuborgir-Runde war klar, dass es nun wohl trocken bleiben würde. Die Luft war bei 12°C wunderbar angenehm, es ging kaum Wind, so dass auch fast alle die große Runde liefen - somit eine schöne Spazierrunde vor dem Mittagessen.

in Dimmuborgir mit Hverfjall im Hintergrund:


Trocken von oben blieb es auch bei den Schlammpötten, während der Boden unter unseren Füßen ziemlich moddrig war. Aber unser Busfahrer hatte die Schlumpfschuhe dabei und so blieben nicht nur unsere Schuhe sauber, sondern wir sahen auch auf einen Blick, wer zur Gruppe gehört ;-).


Trotz tief hängender Wolken war die Sicht klar:



 Als wir anschließend programmgemäß zum Krater Stóra Víti fuhren, war mal wieder kaum etwas zu erkennen ... alles hing in Wolken. Insofern blieb es auch heute - wie bei so vielen anderen Touren - bei einem sehr kurzen Fotostopp an dieser Stelle.

Statt dessen sind wir zur Spalte Grjótagjá gefahren und haben dort unsere Fotos gemacht.

Der seit einigen Wochen gesperrte Zugang zum Wasser
(Artikel dazu hier): 



Im Grunde also kamen wir trocken durch den Tag - Glück gehabt :-).

Auf in die letzte Runde

15. August

Am Montag hatten wir noch einmal einen schönen Tag. Das Wetter hielt tapfer durch, wenngleich die Sonne mehr oder weniger durch Abwesenheit glänzte. Aber es blieb im Grunde trocken, so dass wir mit ganz wenigen Ausnahmen nahezu trocken durch diese Tour gekommen sind.

am Seljalandsfoss:


Der Dienstag zeigte sich dann mächtig durchwachsen. Der Morgen in Reykjavík begann mit Regen und das hörte sich in meinem "Haus" so an (mit Ton schauen):


Irgendwann am Nachmittag aber fand der Regen ein Ende, so dass die Gäste der neuen Tour nicht sofort bei Ihrer Ankunft mit "Urlaubswetter" begrüßt wurden.

Heute nun begann die für mich letzte Tour dieser Saison und die Wetteraussichten waren nicht sonderlich prickelnd. Die Temperaturen halten sich immer noch bei um die 10-12°C, aber es war so mancher Regenschauer vorhergesagt. Am Krater Grábrók hatten wir richtig Glück. Ich war aufgrund des Regens entlang der Strecke schon kurz am Überlegen, ob ich den Stopp streiche, entschied mich dann aber doch für einen "Erstkontakt mit dem Islandwetter", und just in dem Moment, als der Bus stoppte, hörte es auf zu regnen.

Auch während der Fahrt kam es immer mal wieder feucht vom Himmel und die Wolken hingen teils so tief, dass die Landschaft nur schwer zu erahnen war. Aber gut, im Nordwesten ist das okay. Als wir Akureyri erreichten, was es wider Erwarten trocken.

Am Abend starteten wir dann mit 18 Mann auf Reittour und hatten auch hier wieder enormes Glück. Während der Regen so am Fjord entlang zog, blieb es rund um den Reiterhof trocken und mit Ausnahme von einem kurzen Nieselabschnitt blieb es die gesamte Tour über trocken. Das hatte super gepasst.

Warten geduldig auf die Reiter:


Und ich für meinen Teil wurde mutig und wagte mich das allererste Mal zu tölten. Es hat geklappt - Danke Hugrún, mein Pferdchen :-).

nach dem Tölten:


Seehund auf Eis

12. August

Welch freudige Überraschung am Morgen: Es war trocken, die Wolken hingen hoch genug, der Gletscher war zu sehen, von Regen keine Spur. Auf zur Gletscherlagune :-)!




frisch gedreht - wunderschön blau:


Wir fanden drei Seehunde auf Eisschollen - was für ein Glück!






Als wir Skaftafell erreichten, brach die Sonne durch:


Später fuhren wir weiten gen Regen, hatten aber nur 2 stärkere Schauer während der Busfahrt und während unseres Shopping-Stopps in Vík. Und als dann alle mit Regenkleidung ausgerüstet zum Strand Reynisfjara marschierten, da hörte der Regen wieder auf und wir konnten die letzten Papageitaucher bei hauchzartem Nieselregen beobachten. Also mal wieder Glück gehabt mit dem Wetter :-).

Tief aus dem Nebel ...

11. August

... da komm´ ich her, den Weg zu finden, das war recht schwer.

So ähnlich ging es uns heute Morgen. War da was mit Sonnenfinsternis? Egal, vor lauter Nebel hätten wir nichts gesehen. Die Strecke bis Egilsstaðir war noch okay, aber von dort weiter durch das Fagridalur nach Reyðarfjörður ... unser Busfahrer fuhr glatt mal langsam, war doch die Straße kaum zu sehen ;-).

Erst als wir uns nach dem Mittag von Djúpivogur weiter südlich kämpften, verzogen sich die Wolken allmählich in die Höhe und gaben den Blick auf die Berge frei. Und dann plötzlich schien die Sonne! Zack, spontaner "Notstopp" und ungeplantes Sonnegenießen nahe Hvalnes :-).



Selbst die Fahrt auf den Pass Almannaskarð lohnte sich heute:


Unterwegs im Norden

10. August

Gestern wäre es durchaus angebracht gewesen zu singen: "Über den Wolken muss das Wetter wohl wunderbar sein ...". Denn unter den Wolken sah es ziemlich trübe aus und da hingen wir. Während unseres Mývatn-Tages blieb es zwar im Grunde trocken, aber die Wolken hingen tief bis sehr tief und schränkten unsere Sicht doch gehörig ein.

Bei den Pseudokratern konnten wir immerhin die unmittelbare Landschaft sehen ... ebenso wo einige entspannte Schafe:


Angesichts der Regenfälle in den Stunden zuvor und dem daraus resultierenden Modder bestand unser Fahrer bei den Schlammpötten auf die Schlumpf-Überzieher. Und wenn schon Schlumpf, dann richtig ;-).


Stopp an der Grjótagjá:


Abends waren wir dann mit einem Teil der Gruppe reiten:



Heute hingegen sah das Wetter komplett anders aus - Sonne, Sonne, Sonne am Mývatn. Schnell wurde noch ein Fotostopp eingeschoben, bevor wir im Mývatn Nature Bath abtauchten und uns die Sonne auf den Pelz scheinen ließen:


Sonne auch am Dettifoss:


Es ist immer wieder "berauschend", direkt in den Wasserfall zu schauen:


Der Weg zur Plattform hoch ist aktuell gesperrt - hier wird endlich die Treppe aufgebaut, die schon seit Wochen vor Ort liegt. Wird ja auch Zeit zum Ende des Sommers ;-).


Die Zipfelmütze der Herðubreið leuchtete heute besonders deutlich:


Die Polarfüchse auf dem Hof Möðrudalur waren uns wieder ein schönes Fotomotiv: